The Whale

The Whale„, unter der Regie von Darren Aronofsky, zeichnet sich durch eine tief berührende Erzählung. Brendan Fraser schlüpft in die Rolle des Charlie, eines ehemaligen Professors, der mit den physischen und emotionalen Lasten seiner morbiden Adipositas kämpft. Der Film verfolgt seine täglichen Herausforderungen und seinen verzweifelten Wunsch. ie Beziehung zu seiner Tochter Ellie, gespielt von Sadie Sink, wiederherzustellen. Es ist eine Geschichte, die sich mit Themen wie Isolation, Verzweiflung und der Sehnsucht nach Verbindung auseinandersetzt.

The Whale
  • Amazon Prime Video (Video-on-Demand)
  • Brendan Fraser, Sadie Sink, Hong Chau (Schauspieler)
  • Darren Aronofsky (Regisseur) - Samuel D. Hunter (Autor) - Darren Aronofsky (Produzent)
  • Zielgruppen-Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren

Aronofsky, bekannt für seine einfühlsame und kraftvolle Inszenierung, bringt Samuel D. Hunters Theaterstück mit einer Intensität auf die Leinwand, die das Publikum fesselt. Die Darstellung von Charlies isolierter Welt in einem einzigen Raum und die eindringliche Kameraarbeit verstärken das Gefühl der Einsamkeit und des Kampfes. „The Whale“ ist nicht nur eine Geschichte des Überlebens. Sondern auch eine der Hoffnung und des Strebens nach menschlicher Verbindung. Dieser Film, mit seinen nuancierten Darstellungen und einer emotional aufgeladenen Handlung, hinterlässt einen bleibenden Eindruck und regt zur Reflexion an.

Drehorte, Regie und Besetzung von „The Whale“

The Whale„, ein US-amerikanisches Drama aus dem Jahr 2022, entstand unter der Regie von Darren Aronofsky. Das Drehbuch stammt von Samuel D. Hunter, basierend auf seinem eigenen Theaterstück. Die Geschichte dreht sich um einen adipösen Mann mittleren Alters, Charlie, gespielt von Brendan Fraser. Er strebt eine Versöhnung mit seiner Tochter Ellie, dargestellt von Sadie Sink, an. Diese Rolle brachte Fraser den Preis für den besten Darsteller bei den Black Film Critics Circle Awards 2022 ein.

In weiteren Rollen glänzen Hong Chau als Liz, Ty Simpkins als Thomas, Samantha Morton als Mary und Sathya Sridharan als Dan. Für die Produktion zeichneten Darren Aronofsky, Jeremy Dawson und Ari Handel verantwortlich. Die musikalische Untermalung lieferte Rob Simonsen. Matthew Libatique führte die Kamera, während Andrew Weisblum für den Schnitt sorgte. Die Dreharbeiten fanden vom 8. März bis zum 7. April 2021 in Newburgh, New York, statt. Mit einer Länge von 117 Minuten und einer FSK-12-Freigabe spricht „The Whale“ ein breites Publikum an.

Handlung vom Film „The Whale“

In „The Whale“, dem packenden Drama von Regisseur Darren Aronofsky aus dem Jahr 2022, begleiten wir Charlie, einen zurückgezogen lebenden, an morbider Adipositas leidenden Mann. Er unterrichtet Online-Schreibkurse für College-Studenten. Verbirgt jedoch seine Erscheinung, indem er seine Webcam ausschaltet. Seine einzige Freundin, die Krankenschwester Liz, drängt ihn wiederholt, sich wegen seiner Herzinsuffizienz behandeln zu lassen. Doch Charlie weist dies zurück, da er sich medizinische Versorgung nicht leisten könne. Sein Alltag ist geprägt von Routine und Einsamkeit, exemplarisch dafür steht seine fast tägliche Pizza-Bestellung. Der Pizzabote Dan liefert ihm seine Bestellung, ohne dass die beiden je persönlich interagieren.

Charlies sehnlichster Wunsch ist es, die Beziehung zu seiner entfremdeten Teenager-Tochter Ellie wiederherzustellen. Vor acht Jahren verließ er sie und seine Frau Mary, um mit seinem Geliebten Alan zusammen zu sein. Er offenbart, dass er jahrelang Geld gespart hat, und bietet Ellie das gesamte Guthaben von 120.000 Dollar aus seinem Bankkonto an, wenn sie Zeit mit ihm verbringt, ohne dass ihre Mutter davon erfährt. Ellie stimmt zu, allerdings unter der Bedingung, dass er ihre Hausaufgaben übernimmt. Charlie möchte jedoch, dass sie in ein Notizbuch schreibt, das er ihr gibt. Mit der Zeit verschlechtert sich Charlies Gesundheitszustand zusehends. Liz bringt ihm einen Rollstuhl, damit er mobil bleibt. Thomas, ein Missionar der New Life Church, der Charlie „retten“ will, verärgert Liz und sie enthüllt, dass sie die adoptierte Tochter des Hauptpastors der Kirche ist. Alan, Charlies Geliebter, war ihr Bruder.

Das gestohlene Geld

Seine religiös bedingten Schuldgefühle trieben ihn in den Selbstmord, was Charlie in unkontrolliertes Essverhalten stürzte. In einer dramatischen Wendung mischt Ellie zerstoßene Schlaftabletten in Charlies Essen und macht ihn damit bewusstlos. Während Thomas‘ Besuch rauchen die beiden Marihuana, und Thomas gesteht, dass er Geld von seiner Jugendgruppe gestohlen hat und von zu Hause weggelaufen ist, weil er unzufrieden war. Ellie zeichnet heimlich ihr Gespräch auf. Besorgt bringt Liz Mary zu einem Besuch bei Charlie. Als Liz entdeckt, dass Charlie Geld für Ellie gespart hat, verlässt sie wütend das Haus, enttäuscht über Charlies Lügen bezüglich seiner medizinischen Behandlung.

Mary und Charlie streiten über seine Entscheidung, sie für Alan zu verlassen. In einer späteren Szene teilt Thomas Charlie mit, dass er nach Hause zurückkehrt, da Ellie sein Geständnis weitergeleitet hat. Nachdem er von seiner ehemaligen Jugendgruppe und Familie vergeben bekommen hat, besucht Thomas Charlie ein letztes Mal. In einer Unterrichtsstunde enthüllt Charlie seinen Schülern, dass er entlassen wird und zeigt sich erstmals über die Webcam. Die Reaktionen sind gemischt, und Charlie betont die Bedeutung ihrer Ehrlichkeit, bevor er abrupt die Sitzung beendet und seinen Laptop zerstört.

Im letzten Abschnitt des Films kehrt Liz zurück, um Charlie zu trösten, dessen Gesundheit rapide nachlässt. Ellie konfrontiert ihn wütend wegen eines Aufsatzes, den er jedoch durch einen von ihr in der achten Klasse geschriebenen und ehrlicheren Aufsatz über „Moby-Dick“ ersetzt hat. Nach anfänglicher Ablehnung liest Ellie den Aufsatz und versöhnt sich mit Charlie, der schließlich aufsteht und sich ihr nähert, während ein helles weißes Licht ihn umgibt und zum Schweben bringt.

Filmkritik von „The Whale“

In Darren Aronofskys „The Whale“ wird die intensive Geschichte des an morbider Adipositas leidenden Charlie erzählt. Der Film, basierend auf dem gleichnamigen Theaterstück von Samuel D. Hunter, spielt fast ausschließlich in einem Raum. Diese stilistische Entscheidung verstärkt die klaustrophobische Atmosphäre von Charlies eingeschränkter Welt. Trotz des begrenzten Schauplatzes gelingt es Aronofsky, eine fesselnde Erzählung zu entfalten. Der Film verzichtet darauf, die Bühnenherkunft zu verschleiern, und fokussiert stattdessen auf die nuancierten Darstellungen seines herausragenden Ensembles.

In seiner Rolle als Charlie liefert Brendan Fraser eine seiner empathischsten und eindrucksvollsten Leistungen ab, die den Kampf gegen physische und emotionale Herausforderungen eindrucksvoll darstellt. Ebenso bemerkenswert sind die Auftritte von Hong Chau als Liz und Sadie Sink als Ellie, die „The Whale“ mit lebensnahen und tiefgründigen Charakteren bereichern. Der Film von Darren Aronofsky konzentriert sich auf feine, menschliche Aspekte der Erzählung, wodurch ein starkes Gefühl von Empathie und Menschlichkeit vermittelt wird.

„The Whale“ ist somit mehr als nur ein Film über einen Mann mit extremem Übergewicht. Es ist eine ergreifende Geschichte über Verbindung, Vergebung und die unermüdliche Kraft der Menschlichkeit. Fraser, Sink und Chau schaffen es, ihre Figuren mit solcher Tiefe und Feingefühl zu verkörpern, dass der Zuschauer sich nicht mehr von den physischen Merkmalen ablenken lässt. Unter Aronofskys zurückhaltender Regie wird der Film zu einem emotionalen und zugleich lehrreichen Erlebnis, das bis zur letzten Szene fesselt und berührt.

Letzte Aktualisierung am 22.02.2024 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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