The Marvels

In „The Marvels“ kehren Brie Larson, Iman Vellani und Teyonah Parris in einem epischen Abenteuer zurück, das die Grenzen des Marvel Cinematic Universe (MCU) erweitert. Unter der Regie von Nia DaCosta und mit einem beeindruckenden Ensemble, einschließlich Samuel L. Jackson und Zawe Ashton, verwebt der Film geschickt die Geschichten dreier außergewöhnlicher Superheldinnen. Jede befindet sich zunächst in ihrem eigenen Universum: Larson als Carol Danvers im tiefen Weltraum, Vellani als Kamala Khan in Jersey City und Parris als Monica Rambeau auf einer Raumstation, die die Erde umkreist. Ihre Schicksale verflechten sich aufgrund einer kosmischen Anomalie, die sie unerwartet zusammenbringt.

The Marvels
  • Amazon Prime Video (Video-on-Demand)
  • Brie Larson, Teyonah Parris, Iman Vellani (Schauspieler)
  • Nia DaCosta (Regisseur) - Nia DaCosta (Autor) - Kevin Feige (Produzent)
  • Zielgruppen-Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren

Die Handlung nimmt Fahrt auf, als die Kree-Anführerin Dar-Benn, gespielt von Ashton, ein altes Artefakt nutzt, um ihre Macht zu verstärken und die natürlichen Ordnungen des Universums zu stören. Dieses Artefakt verursacht nicht nur eine Verkettung unerwarteter Ereignisse, sondern verbindet auch die Kräfte unserer Heldinnen auf eine Weise, die sie quer durch das Universum aneinander bindet. Ihre gemeinsame Aufgabe führt sie in eine Schlacht, die nicht nur ihre Welten, sondern das gesamte Universum bedroht. Dabei müssen sie lernen, ihre neuen, miteinander verwobenen Fähigkeiten zu meistern und gemeinsam gegen eine übermächtige Bedrohung zu kämpfen.

Drehorte, Regie und Besetzung von „The Marvels“

Nia DaCosta führte bei „The Marvels“ Regie, einem Science-Fiction-Actionfilm, der 2023 erschien. Das Drehbuch verfassten DaCosta, Megan McDonnell und Elissa Karasik. Kevin Feige übernahm die Produktion. Laura Karpman komponierte die Musik. Sean Bobbitt war für die Kameraarbeit zuständig, während Catrin Hedström und Evan Schiff den Schnitt leiteten. Der Film bildet eine Fortsetzung zu „Captain Marvel“ von 2019 und zur Serie „Ms. Marvel“ von 2022. Brie Larson, Teyonah Parris und Iman Vellani spielen die Hauptrollen. Zu den weiteren Darstellern gehören Samuel L. Jackson, Zawe Ashton, Park Seo-joon, Gary Lewis und Zenobia Shroff.

Die Dreharbeiten begannen im August 2021 in den Pinewood Studios. „The Marvels“ spielte am Eröffnungswochenende in den USA 46,1 Millionen US-Dollar ein und 63,3 Millionen international. Bis zum 13. Dezember 2023 erreichte der Film weltweit Einnahmen von 202,65 Millionen Dollar. In Deutschland zog er 434.144 Besucher an. Trotz dieser Zahlen markierte der Start den schwächsten aller MCU-Filme. Bei den Hollywood Music in Media Awards 2023 gewann Laura Karpman für die beste Filmmusik. Die People’s Choice Awards 2024 nominierten „The Marvels“ als besten Actionfilm und Brie Larson als beste Darstellerin in einem Actionfilm.

Handlung vom Film „The Marvels“

Im Jahr 2023 entführt „The Marvels“ die Zuschauer in ein Universum, in dem Kamala Khan in Jersey City Fanbilder von Captain Marvel zeichnet, Monica Rambeau an Bord der S.A.B.E.R-Raumstation kreist und Carol Danvers durch die Weiten des Kosmos reist. Diese drei Frauen werden durch die Schurkin Dar-Benn, die neue Anführerin der Kree, zusammengeführt. Dar-Benn entreißt Kamala eine Hälfte der Quantenbänder, um einen Sprungpunkt im Weltraum zu zerreißen. Die daraus resultierende Anomalie zieht die Aufmerksamkeit von S.W.O.R.D. auf sich, und Nick Fury schickt Monica und Carol, um das Phänomen zu untersuchen. Ihr Eingreifen führt zu einem unerwarteten Platztausch unter den Dreien.

Als Monica die Anomalie berührt, tauschen sie, Danvers und Kamala ihre Plätze, was sie dazu zwingt, gegen die jeweiligen Kree-Feinde der anderen zu kämpfen. Dieses Chaos führt zur Zerstörung des Hauses der Khans und offenbart eine unerwartete Verbindung zwischen den Frauen durch Quantenverschränkung. Ihre lichtbasierten Kräfte sind miteinander verbunden, was zu spontanen Platztauschen führt, wenn sie ihre Fähigkeiten einsetzen. Diese Entdeckung ist entscheidend für die weitere Handlung, da sie versuchen, die Ursache und Lösung für ihr Dilemma zu finden. Ihre gemeinsame Herausforderung stärkt die Bindung zwischen ihnen und legt den Grundstein für ihre Zusammenarbeit als Team.

Zerstörung von Tarnax

Der Konflikt erreicht seinen Höhepunkt, als Dar-Benn die Atmosphäre eines anderen Planeten nach Hala umleitet, was zur Zerstörung von Tarnax führt. Carol, Monica und Kamala, nun als „The Marvels“ bekannt, nehmen den Kampf gegen Dar-Benn auf, um ihre Pläne zu durchkreuzen und das Universum zu retten. Ihre Mission führt sie zum Wasserplaneten Aladna, wo sie einen entscheidenden Kampf gegen Dar-Benn führen. Trotz der Schwierigkeiten gelingt es ihnen, Dar-Benns Plan zu vereiteln, wodurch sie die Kree-Rettung und den anschließenden Frieden zwischen den Skrulls und Krees ermöglichen. Ihre Heldentaten demonstrieren die Kraft der Zusammenarbeit und des Mutes.

Die Geschichte endet mit einer tiefen Veränderung der Beziehungen zwischen den Hauptcharakteren und der Etablierung von Frieden im Universum. Carol hilft Kamalas Familie beim Umzug, was ihre gegenseitige Unterstützung und Verbundenheit unterstreicht. Kamala wird durch ihre Erfahrungen inspiriert, eine neue Gruppe von Helden, die Young Avengers, zu gründen. Die Mid-Credit-Szene, in der Monica Rambeau in einem Paralleluniversum erwacht, weckt Neugier auf zukünftige Entwicklungen im Marvel Cinematic Universe.

Filmkritik von „The Marvels“

Nia DaCostas „The Marvels“ navigiert durch das Marvel Cinematic Universe (MCU) mit einem kolossalen Budget, das die Erwartungen hochschraubt, doch nicht in jeder Hinsicht erfüllt. Der Film glänzt in Momenten, in denen die Chemie zwischen den Hauptdarstellerinnen Brie Larson, Iman Vellani und Teyonah Parris zum Tragen kommt, deren Interaktionen den Zuschauern mehr bieten als jede noch so spektakuläre Weltraumschlacht. Insbesondere Vellani, als Kamala Khan, fängt mit ihrer jugendlichen Energie und Begeisterung für das Superheldendasein die Herzen der Zuschauer. Trotz dieser starken Charaktermomente leidet der Film unter der Last, zu viele generische Actionsequenzen zu liefern, die eher als Füllmaterial denn als Erweiterung der Handlung wirken.

Die Dynamik zwischen den Protagonistinnen und der Antagonistin Dar-Benn, gespielt von Zawe Ashton, bietet einen interessanten Konflikt, der jedoch durch die überladene Handlung und die Neigung zu ausgetretenen Pfaden im Superheldengenre gedämpft wird. Während die innovative Idee des Platztauschs durch die Verbindung ihrer Kräfte einzigartige Situationen schafft, wird dieses Potenzial in den darauffolgenden Actionszenen kaum ausgeschöpft. „The Marvels“ erweist sich als eine Achterbahnfahrt, die zwar durch gelegentliche Höhepunkte und einen Überfluss an Katzen-Content unterhält, aber letztendlich nicht die erhoffte Frische ins MCU bringt. Der Film hinterlässt den Eindruck, dass eine straffere Handlung und ein fokussierterer Ansatz auf Charakterentwicklung und kreative Action das Gesamterlebnis wesentlich verbessert hätten.

Letzte Aktualisierung am 27.05.2024 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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