Seventh Son

Seventh Son“ öffnet die Welt, in der Mythen und dunkle Mächte den Alltag prägen. In dieser Verfilmung des Bestsellers „Spook – Der Schüler des Geisterjägers“ von Joseph Delaney, entfaltet Regisseur Sergei Bodrow eine Geschichte, die im Jahr 1572 angesiedelt ist. Hier treffen wir auf den letzten Falcon-Ritter, Gregory, dargestellt von Jeff Bridges, der sich der Aufgabe verschrieben hat, die Menschheit vor übernatürlichen Bedrohungen zu schützen.

Seventh Son [dt./OV]
  • Amazon Prime Video (Video-on-Demand)
  • Jeff Bridges, Ben Barnes, Alicia Vikander (Schauspieler)
  • Sergei Bodrov (Regisseur) - Charles Leavitt (Autor) - Basil Iwanyk (Produzent)
  • Zielgruppen-Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren

Im Zentrum dieser epischen Erzählung steht Tom Ward, verkörpert von Ben Barnes. Als siebter Sohn eines siebten Sohnes ist er prädestiniert, Gregorys neuer Lehrling zu werden. Tom wird in eine Welt hineingezogen, in der es gilt, das Böse zu bekämpfen und die eigene Bestimmung zu finden. Zwischen den intensiven Trainingsstunden und den bevorstehenden Auseinandersetzungen mit Malkins dunklen Kräften entwickelt sich eine unerwartete Beziehung zwischen Tom und Alice, dargestellt von Alicia Vikander, deren Verbindungen zu den dunklen Mächten die Geschichte komplizierter gestalten.

Drehorte, Regie und Besetzung von „Seventh Son“

Seventh Son„, ein Fantasyfilm aus dem Jahr 2014, spielt in eine Welt der Magie und Abenteuer. Mit einer Laufzeit von 102 Minuten und einer FSK 12 Einstufung, basiert er auf Joseph Delaneys Fantasykinderbuch „Spook – Der Schüler des Geisterjägers“. Dieses Buch ist der erste Teil des Spook-Zyklus. Der Film, der am 5. März 2015 in Deutschland anlief, wurde von Sergei Bodrow inszeniert. Charles Leavitt, Steven Knight und Matt Greenberg verfassten das Drehbuch.

Die Hauptrollen übernahmen Ben Barnes als Tom Ward und Jeff Bridges als John Gregory. Julianne Moore glänzte als Mutter Malkin, Alicia Vikander als Alice Deane, Kit Harington als Billy Bradley und Djimon Hounsou als Radu. Die Produktion übernahmen Basil Iwanyk, Thomas Tull und Lionel Wigram. Marco Beltrami komponierte die Musik, während Newton Thomas Sigel für die Kameraarbeit und Paul Rubell sowie Jim Page für den Schnitt verantwortlich waren. Ursprünglich sollte Sam Claflin die Rolle des Tom Ward spielen, doch nach gescheiterten Verhandlungen übernahm Ben Barnes diese Rolle. Die Dreharbeiten begannen am 19. März 2012 in Vancouver. Trotz eines Budgets von ursprünglich 95 Millionen Dollar stiegen die Kosten auf bis zu 110 Millionen Dollar. Die China Film Group unterstützte das Projekt finanziell erheblich. Letztendlich spielte „Seventh Son“ weltweit 114 Millionen Dollar ein.

Handlung vom Film „Seventh Son“

Im Jahr 1572 gelingt es Gregory, einem Mitglied der Falkenritter, die mächtige Hexe Malkin tief unter der Erde einzusperren. Jahrzehnte später entkommt Malkin und kehrt in ihre Festung zurück. Sie stellt dort ihre Kräfte und die ihrer Schwester Bony Lizzie wieder her. Gregory, der nun als „Spuk“ agiert, verliert seinen Lehrling William durch Malkins Flucht. Er sucht nach einem neuen Lehrling und findet ihn in Tom Ward, dem siebten Sohn eines siebten Sohnes. Tom erhält von seiner Mutter eine mysteriöse Halskette als Talisman, die er immer tragen soll.

Tom stößt auf Alice, ein Mädchen, das als Hexe verbrannt werden soll. Er erkennt sie aus seinen Visionen und befreit sie. Alice, tatsächlich Lizzies Tochter, wurde gesandt, um Gregory auszuspähen. Gregory, Tom und sein Assistent Tusk müssen sich beeilen, da der Blutmond naht, welcher Malkins Kräfte stärken wird. Tom und Alice entwickeln Gefühle füreinander, während sie gegen die Zeit und Malkins wachsende Macht kämpfen. Gregory offenbart seine vergangene Beziehung zu Malkin, was Tom eine neue Perspektive auf den Konflikt gibt.

Entscheidende Konfrontationen

Das Trio wird von einem Boggart angegriffen. Tom tötet das Wesen, überlebt einen Sturz in einen Wasserfall und begegnet Lizzie, die durch seine Mutter Halskette abgewehrt wird. Die Halskette erweist sich als Umbran-Stein, der Hexen stärkt und einst Malkin gehörte. Malkin befiehlt Alice, den Stein zu stehlen. In der Zwischenzeit zerstört Malkin die Stadt, um den Tod von Urag zu rächen. Toms Familie gerät in Gefahr, und seine Mutter enthüllt ihre eigenen magischen Kräfte, bevor sie von Malkin getötet wird.

Alice findet Tom und bittet ihn, mit ihr zu fliehen. Gregory versucht, Alice zu töten, aber Tom schreitet ein. Während der Verfolgung von Alice offenbart sich, dass Tom nicht nur der siebte Sohn eines siebten Sohnes, sondern auch der Sohn einer Hexe ist. Diese einzigartige Herkunft verleiht ihm besondere Kräfte. Die Hexen versammeln sich, und während Malkin Gregory zu verführen versucht, erkennt Alice, dass Tom noch lebt. In einem finalen Kampf töten Gregory, Tom und Alice mehrere von Malkins Anhängern. Malkin wird schwer verwundet, und im letzten Kampf tötet Tom sie. Gregory erklärt Tom zum Falkenritter, während Alice und Tom sich bewusst werden, dass ihre Wege sich trennen müssen.

Filmkritik von „Seventh Son“

In „Seventh Son“ versucht Regisseur Sergei Bodrow, Joseph Delaneys populären Jugendroman „Spook – Der Schüler des Geisterjägers“ auf die große Leinwand zu bringen. Das Ergebnis ist jedoch ein wenig inspirierender Fantasyfilm, der bekannte Elemente aus erfolgreichen Franchises wie Harry Potter oder Percy Jackson wiederholt. Der Protagonist Tom Ward, gespielt von Ben Barnes, tritt als der auserwählte Junge in Erscheinung, dessen Schicksal es ist, gegen übernatürliche Kräfte zu kämpfen. Doch trotz seiner visionären Träume und der Entdeckung seiner Bestimmung bleibt der Charakter flach und unausgearbeitet. Julianne Moore als die mächtige Hexe Malkin und Jeff Bridges als der mürrische Geisterjäger John Gregory bieten durchaus starke Performances, können aber die Schwächen des Films nicht wettmachen. Die Handlung ist überladen mit klischeehaften Story-Elementen und bietet kaum Neues im Genre.

Die visuellen Effekte, geschaffen von John Dykstra, sind zweifellos ein Highlight des Films. Sie sorgen mit beeindruckenden Kreationen wie einem furchteinflößenden Drachen für optische Faszination. Dennoch kann selbst diese technische Brillanz die Erzählung nicht retten. Die Musik von Marco Beltrami trägt zwar zur Atmosphäre bei, bleibt aber letztlich unauffällig und fügt sich in die Reihe der austauschbaren Filmmusiken ein. Die Darsteller, insbesondere Jeff Bridges in einer eindimensionalen Rolle, scheinen sich unter ihrem Potenzial zu bewegen. Bridges‘ Darstellung erinnert an frühere Rollen und bietet wenig Neues, während Ben Barnes als Hauptfigur kaum charakterliche Tiefe entwickelt. Julianne Moore als Antagonistin sticht zwar hervor, kann aber allein nicht den Film tragen. Insgesamt fühlt sich „Seventh Son“ an wie eine verpasste Gelegenheit, eine fesselnde Geschichte mit tiefgründigen Charakteren zu erzählen. Stattdessen bleibt der Film in der Menge der Fantasyfilme unauffällig und vergessen.

Letzte Aktualisierung am 13.04.2024 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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