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Schon die Römer wussten vor zweitausend Jahren um die besondere Bedeutung des Rheins. Und daran hat sich bis heute nichts geändert. Doch von Mai bis September wird der Rhein Schauplatz eines besonderen Spektakels. Genau genommen sogar fünfmal, da es fünf Einzelevents gibt, die unter “Rhein in Flammen” zusammengefasst werden. Dahinter stehen jeweils eigene Veranstalter, die für einen Abend den Rhein auf besondere Weise zum Leuchten bringen.
Die Zuschauer dürfen sich auf Lichtershows und Feuerwerk freuen. Dafür wird es im Mai in Bonn losgehen. Danach wird es bis September noch nach Bingen-Rüdesheim, Spay-Koblenz, Oberwesel und St. Goar gehen. Genügend Möglichkeiten also, um selbst mit dabei zu sein. Da die Veranstaltungen sehr beliebt sind, sollte man sich früh genug um eine Unterkunft kümmern. Die wichtigsten Informationen zu Rhein in Flammen gibt es in diesem Artikel.
Die Ursprünge dieser Veranstaltungsreihe sind schon im Jahr 1956 zu finden. Seitdem fand alle zwei Jahre ein großes Feuerwerk auf der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz statt. Über die Jahre haben sich weitere Veranstalter angeschlossen, sodass irgendwann “Rhein in Flammen” entstand. Es handelt sich um einzelne Termine, für die keine Tickets gekauft werden müssen. Zu empfehlen ist aber, dass man sich früh genug um eine Unterkunft kümmert, da die Hotels und Pensionen zu dieser Zeit gut ausgelastet sind. Die Kommunen und privaten Träger kümmern sich selbst um die jeweiligen Events, als Koordinator des Marketings tritt dagegen die Romantischer Rhein Tourismus GmbH auf, die auch die Markenrechte besitzt.
Den Anfang macht auch in diesem Jahr wieder Bonn. Los geht es am 2. Mai 2026. Einen Monat später wird es am 4. Juli in Bingen-Rüdesheim weitergehen. Den 8. August sollte man sich für einen Besuch in Spay-Koblenz anstreichen. Außerdem stehen bereits die Termine für den 12. September in Oberwesel und 19. September in St. Goar fest. Detaillierte Infos zu den Terminen lassen sich auf der offiziellen Webseite von Rhein in Flammen finden.
Besonders der Termin in Bonn steht in der Kritik, da der Mai die Brut- und Setzzeit ist und das Feuerwerk führt zu Panikreaktionen bei Vögeln und anderen Tierarten in der Rheinaue. Im nächsten Jahr soll daher geprüft werden, ob der Termin verschoben werden kann. Beim Termin für Bingen-Rüdesheim wurde es ebenfalls geprüft. Hier findet das Feuerwerk außerhalb der Brutzeit statt.
Worauf darf man sich bei diesen Veranstaltungen genau freuen? Da alle fünf Events von unterschiedlichen Trägern durchgeführt werden, gibt es auch fünf verschiedene Shows. Zu sehen gibt es jeweils ein großes Feuerwerk, direkt am Rhein, sodass man sich keine bessere Aussicht wünschen könnte.
Zudem gab es im letzten Jahr auch den Einsatz von Drohnen, die allerdings in diesem Jahr aufgrund der Kosten wohl nicht zum Einsatz kommen werden. Die Feuerwerksfirmen kompensieren ihre CO²-Emissionen und achten ansonsten darauf, dass biologisch abbaubare Materialien genutzt werden. Zu erwarten ist auch wieder ein erleuchteter Schiffsverkehr und ein ausgiebiges Programm an Land. Das letzte Mal lief die Feuerwerk-Show 2024 in Bingen.