My Girl – Meine erste Liebe

My Girl – Meine erste Liebe“ ist eine herzerwärmende Tragikomödie aus dem Jahr 1991, die die Geschichte von Vada Sultenfuss erzählt. Vada, ein aufgewecktes und nachdenkliches elfjähriges Mädchen, lebt im Sommer 1972 in Madison, Pennsylvania. Ihr Vater Harry betreibt das Bestattungsunternehmen der Stadt, was Vadas Faszination für den Tod verstärkt. Sie verbringt ihre Zeit mit Thomas J. Sennett, einem schüchternen Jungen, der gegen fast alles allergisch ist. Ihre Freundschaft ist stark, obwohl Vada ihn oft unfreundlich behandelt. Vada freundet sich auch mit Shelly DeVoto an, der neuen Kosmetikerin im Bestattungsinstitut, die ihr wertvolle Ratschläge gibt.

My Girl - Meine Erste Liebe
  • Amazon Prime Video (Video-on-Demand)
  • Dan Aykroyd, Macaulay Culkin, Jamie Lee Curtis (Schauspieler)
  • Howard Zieff (Regisseur) - Brian Grazer (Produzent)
  • Zielgruppen-Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren

Während des Sommers entwickelt sich die Geschichte von Vadas Familie und ihren Freundschaften weiter. Vada hat einen Schwarm, ihren Lehrer Mr. Bixler, und stiehlt Geld, um an seinem Poesiekurs teilzunehmen. Als Harry und Shelly sich näherkommen, verändert sich Vadas Einstellung gegenüber Shelly. Die Ereignisse im Sommer führen zu unerwarteten und tiefgreifenden Veränderungen in Vadas Leben. Die Beziehung zu ihrem Vater und zu Thomas J. wird auf die Probe gestellt. Kann Vada die Herausforderungen überwinden und ihren Platz in der Welt finden?

Drehorte, Regie und Besetzung von „My Girl – Meine erste Liebe“

My Girl – Meine erste Liebe“ ist eine US-amerikanische Tragikomödie aus dem Jahr 1991 unter der Regie von Howard Zieff. Die Hauptrollen besetzen Dan Aykroyd als Harry Sultenfuss, Jamie Lee Curtis als Shelly DeVoto, Macaulay Culkin als Thomas J. Sennett und Anna Chlumsky als Vada Sultenfuss. Weitere Darsteller sind Richard Masur als Phil Sultenfuss und Griffin Dunne als Mr. Jake Bixler. Das Drehbuch stammt von Laurice Elehwany, produziert wurde der Film von Brian Grazer. James Newton Howard komponierte die Musik, Paul Elliott übernahm die Kameraarbeit und Wendy Greene Bricmont war für den Schnitt verantwortlich. Die Dreharbeiten fanden in Florida und Los Angeles statt.

Der Film hat eine Länge von 98 Minuten und ist ab 12 Jahren freigegeben. Er erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter den MTV Movie Award 1992 für eine Kussszene zwischen Anna Chlumsky und Macaulay Culkin. Beide wurden im selben Jahr erneut für den MTV Movie Award nominiert. Anna Chlumsky gewann 1993 den Young Artist Award, und der Film wurde als bester Familienfilm nominiert. Das Budget betrug 17 Millionen Dollar, und der Film spielte weltweit 121,5 Millionen Dollar ein.

Handlung vom Film „My Girl – Meine erste Liebe“

Vada Sultenfuss ist ein elfjähriges Mädchen, das im Sommer 1972 in Madison, Pennsylvania lebt. Ihr Vater, Harry Sultenfuss, betreibt das Bestattungsinstitut der Stadt, welches auch ihr Zuhause ist. Vadas Erziehung führt dazu, dass sie an Hypochondrie leidet und eine Obsession mit dem Tod entwickelt, was ihr Vater nicht versteht. Ihre Großmutter väterlicherseits, „Gramoo“, lebt ebenfalls bei ihnen und verstärkt Vadas Sorgen durch ihre geistigen Aussetzer. Ihr Onkel Phil lebt in der Nähe und hilft oft aus. Vada verbringt viel Zeit mit Thomas J. Sennett, einem unpopulären Jungen in ihrem Alter, der gegen „alles“ allergisch ist.

Andere Mädchen hänseln Vada und Thomas J. und denken, sie seien mehr als nur Freunde. Thomas J. begleitet Vada oft zum Arzt, der ihr versichert, dass sie nicht krank ist. Obwohl Thomas J. nett zu Vada ist, ist sie oft unfreundlich zu ihm. Im Sommer freundet sich Vada mit Shelly DeVoto an, der neuen Kosmetikerin im Bestattungsinstitut, die ihr dringend benötigte Anleitung gibt. Vada hat eine Schwärmerei für ihren Lehrer Mr. Bixler und erfährt von einem Poesie-Schreibkurs für Erwachsene, den er unterrichtet. Um die Kursgebühr zu bezahlen, leiht sie sich Geld aus einer Keksdose in Shellys Wohnwagen.

Vadas erste Schreibaufgabe

Im ersten Kurs, als sie aufgefordert wird, über ihre Seele zu schreiben, fürchtet Vada, dass sie ihre Mutter getötet hat, die zwei Tage nach der Geburt starb. Als Harry und Shelly anfangen, sich zu daten, ändert sich Vadas Einstellung gegenüber Shelly. Während des Unabhängigkeitstages zeigt sich Shellys Ex-Mann Danny, und Vada hofft, dass er Shelly zurücknimmt, was jedoch nicht geschieht. Nach dem Feiertag stoßen Vada und Thomas J. im Wald auf einen Bienenstock. Vada verliert ihren Stimmungsring, und während sie danach suchen, werden sie von Bienen angegriffen. Später kehrt Thomas J. allein zurück, um den Ring zu suchen.

Dabei wird Thomas J. von den Bienen, gegen die er allergisch ist, getötet. Harry bringt Vada die schreckliche Nachricht, woraufhin sie sich einen ganzen Tag in ihr Zimmer zurückzieht. Shelly rät Harry, Vada zu trösten, aber er ignoriert sie. Als Vada schließlich Thomas J.’s Leichnam sieht, gerät sie in Panik und läuft weg. Sie sucht Zuflucht bei Mr. Bixler, flieht jedoch, als sie erfährt, dass er verlobt ist. Bei ihrer Rückkehr beginnt Vada, Shelly als zukünftige Stiefmutter zu akzeptieren. Ihr Vater versichert ihr, dass sie nicht für den Tod ihrer Mutter verantwortlich ist.

Filmkritik von „My Girl – Meine erste Liebe“

In „My Girl – Meine erste Liebe“ beweist Anna Chlumsky ihr schauspielerisches Talent und übertrifft sogar ihre bekannteren Co-Stars. Die Tragikomödie von Howard Zieff erzählt die Geschichte von Vada, die in einem Bestattungsinstitut aufwächst und sich intensiv mit dem Thema Tod auseinandersetzt. Vadas lebhafter Charakter und ihre Schlagfertigkeit sorgen für zahlreiche unterhaltsame Momente. Während Macaulay Culkin als Thomas J. eine eher einfache Rolle spielt, überzeugt Chlumsky durch ihre Vielschichtigkeit. Ihr aufgewecktes Auftreten und die humorvolle Umsetzung ihrer hypochondrischen Sorgen machen den Film zu einem besonderen Erlebnis, das auch Erwachsene anspricht.

Dan Aykroyd und Jamie Lee Curtis treten als Harry und Shelly auf, stehen aber oft im Schatten der jungen Hauptdarsteller. Die Beziehung zwischen Harry und Shelly entwickelt sich zwar schnell, bringt der Handlung jedoch wenig Tiefe. Der wahre Reiz liegt in den Konflikten zwischen Vada und Shelly, die humorvoll und mit viel Charme dargestellt werden. James Newton Howards Musik unterstreicht die melancholische Atmosphäre, ohne dabei kitschig zu wirken. Trotz kleiner Schwächen bleibt „My Girl – Meine erste Liebe“ ein beeindruckender Film über das Erwachsenwerden und die Vergänglichkeit des Lebens. Die brillanten Darbietungen und die entwaffnende Ironie machen ihn zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Letzte Aktualisierung am 27.05.2024 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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