Es wird wieder musikalisch in Mannheim. Am 18. Juni beginnt der Mannheimer Sommer 2026 und damit ein Programm voller Musik, Schauspiel und Tanz. Unter dem Motto „Lasst euch entgrenzen!“ widmet man sich in diesem Jahr bis zum 28. Juni den Rändern, die zwischen den unterschiedlichen Ansichten, Positionen und Ansprüchen stehen. Grenzerfahrungen werden künstlerisch ausgelotet, wobei für jeden Geschmack etwas mit dabei sein dürfte.
Der Mannheimer Sommer ist ein renommiertes, internationales Festival für Musik und Theater, das erneut vom Nationaltheater Mannheim veranstaltet wird. Seit 2018 findet es statt und ist der Nachfolger vom Mannheimer Mozartsommer, der bis 2016 lief. Alle zwei Jahre wechselt sich das Festival mit den Internationalen Schillertagen ab und ist ein wichtiges Kulturhighlight für die gesamte Metropolregion Rhein-Neckar. Die Vorschau auf das diesjährige Festival gibt es in diesem Artikel.
Mannheim ist eine kulturell reiche Stadt, die stolz auf ihr Erbe ist. Unter anderem haben in dieser Stadt Friedrich Schiller und Wolfgang Amadeus Mozart gewirkt. Entsprechend gibt es abwechselnd im Takt von zwei Jahren die Internationalen Schillertage und den Mannheimer Sommer. Letzterer ist 2018 aus dem Mannheimer Mozartsommer hervorgegangen. Auch weiterhin spielt Mozart eine wichtige Rolle, doch darüber hinaus widmet sich das Festival der gesamten Bandbreite von Musik und auch dem Theater. Daher wird es vom 18. bis zum 28. Juni 2026 über zehn Tage ein volles Programm mit wunderbaren Beiträgen verschiedener Musiker und Ensembles geben.
Schon am ersten Abend darf man sich auf „Die Zauberflöte“ von Mozart freuen. Thematisch geht es in diesem Jahr um Grenzen, die gekonnt ausgelotet und überschritten werden. „Lasst euch entgrenzen!“ lautet daher der Imperativ der Stunde, der in modernen Zeiten umso wichtiger ist. Grenzen gibt es überall, ob nun zwischen Ländern, Erkenntnissen, Sprachen oder auch den Künsten. Kultur und Kunst können die idealen Wegbereiter sein, um diese Grenzen zu entdecken, mit ihnen zu spielen und sie hinter sich zu lassen. Für den Mannheimer Sommer bedeutet das, dass es eben nicht nur die Musik von früher gibt, sondern alles, was seitdem daraus entstanden ist. Und diese Vielfalt wird über zehn Tage gefeiert.
Das reichhaltige Programm kann auf der offiziellen Webseite der Nationaltheaters Mannheim eingesehen werden. Es wird Opern und moderne Musik geben, Schauspiel und Tanz. Dafür geht es unter anderem ins OPAL, die Oper am Luisenpark, dem Alten Kino Franklin, das NTM Tanzhaus, in den Rosengarten, ins Studio Werkhaus und ins Schlosstheater. Los geht es mit der Festivaleröffnung am 18. Juni um 17:30 Uhr. Es wird eine chorische Performance sowie Party mit LUVA geben. Um 19 Uhr beginnt dann „Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Im Verlauf der weiteren Tage gibt es zahlreiche weitere Highlights. Unter anderem:
Freunde der Musik und des Theaters werden also voll auf ihre Kosten kommen.