Die besten Chinatowns weltweit

Weltweit gibt es Chinatowns

Hätten Sie gewusst, dass es viele Chinatowns auf der ganzen Welt gibt? Eine Sache ist bei allen Chinatowns gleich und das ist der lebendige Flair. Aber es gibt auch unterschiedliche Merkmale, die durch die um sie herum liegende Stadt geprägt werden.

In den Chinatowns auf der ganzen Welt finden Sie eine beliebte Atmosphäre und das beste Essensangebot. Diese beiden Gründe machen diesen Ort zu einem unvergesslichen Erlebnis. In diesem Artikel möchten wir Ihnen die besten Chinatowns der Welt vorstellen.

London, England

Die Chinatown in London befindet sich in mehreren Gebieten, seitdem sich chinesische Einwanderer im 18. Jahrhundert in der Stadt niederließen. Die ursprüngliche Chinatown befand sich im Linehouse-Viertel im Londoner East End. Doch heute liegt es im und um den cosmopolitischen Stadtteil Soho. Derzeit gibt es in der Chinatown in London 78 Restaurants, zwölf Bars und Pubs und 53 Geschäfte.

Yokohama, Japan

Yokohama Chinatown ist die größte Chinatown Japans. Nachdem sich der Hafen von Yokohama 1859 sehr schnell entwickelt hat und für den Außenhandel geöffnet wurde, wurde dieser Platz der Wohnort für viele chinesische Händler. Diese waren nicht nur Gastarbeiter, sondern haben sich letztendlich in der Stadt niedergelassen.

 

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Mittlerweile können Sie in den engen und bunten Strassen der chinesischen Stadt eine Vielzahl an Geschäften und Restaurants finden. Leider hat die Zahl der chinesischen Einwohner in den letzten Jahren abgenommen. Wenn sie in die Chinatown Yokohama kommen, finden Sie am Anfang vier bunte Tore, die die Eingänge zu der Stadt bilden. Fünf weitere Tore befinden sich im Inneren.

Natürlich hat die Chinatown auch viele Essensangebote. Dazu zählen unter anderem gedämpfte Brötchen, chinesische Nudeln und eine breite Palette anderer leckerer Gerichte, von denen einige japanisiert worden. Haben wir Ihr Interesse an den Chinatowns geweckt? Dann schauen Sie sich die unterschiedlichen chinesischen Spiele wie „Dragons Fire“ im online Casino an.

Paris, Frankreich

Haben Sie schon einmal davon gehört, dass Paris eine Chinatown hat? Wenn nicht, dann werden Sie wahrscheinlich überrascht sein, wenn wir Ihnen sagen, dass Paris sogar zwei Chinatowns hat. Diese liegen im 13 Arrondissement und in dem Stadtteil Belleville.

Das Pariser ChinatownDie Chinatown im 13. Arrondissement auf der linken Uferseite hat von 1970 bis 1980 Vietnamesen, die mit dem Boot nach Frankreich kamen, aufgeommen. Daraus ist in den folgenden Jahren die Chinatown entstanden. Heute können Sie über 150 Restaurants in dem Stadtteil finden. Wenn Sie planen der Chinatown einen Besuch abzustatten, um die fernöstliche Kochkunst zu entdecken, sollten Sie Montage meiden, da dieser Wochentag ein Ruhetag in dem Viertel ist.

Im Jahr 1980 ist dann eine weitere Cinatown in dem Stadtviertel Belleville entstanden. Belleville liegt im nordöstlichen Teil Paris. So richtig ist dieser Teil jedoch keine Chinatown mehr, denn in den vergangenen Jahren ließen sich immer mehr Juden, Armenier, Araber und Afrikaner hier nieder. Dennoch finden Sie in den Sommermonaten in der Rue Rebeval chinesische Freiluftmärkte.

San Francisco, USA

Eigentlich müsste die Chinatown aus San Francisco ganz oben auf unserer Liste stehen, denn hierbei handelt es sich um die größte Chinatown außerhalb Asiens, sowie um die älteste Chinatown Nordamerikas.

Dieser Ort ist die Heimat von in etwa 15.000 Chinesen und zählt zu den geschützten Bezirken, in dem die historische Architektur im chinesischen Stil vorherrscht. Die Wohnungen und kleinen Läden, in denen sich Geschäfte und Restaurants der Einwohner befinden, sind relativ preiswert.

Entstehung der Chinatowns weltweit

Chinatowns weltweitBei all den positiven Aspekten und den touristischen Wert der chinesischen Stadtteile, dürfen wir nicht vergessen, warum sie entstanden sind. Die chinesischen Einwanderer wurden in den vergangenen Jahrhunderten nicht immer willkommen geheißen. Sie waren oft als billige Arbeitskräfte willkommen, mussten sich aber von den anderen Bewohnern der Städte abgrenzen, da sie keine Möglichkeit fanden sich in der jeweiligen Gesellschaft zu integrieren.

Es sind aber nicht nur die sprachlichen Barrieren, aus welchem Grund sich die jeweiligen Chinatowns entwickelt haben. In vielen Ländern dieser Welt waren die chinesischen Einwanderer nicht sehr willkommen, weil die kulturellen Barrieren nicht überwunden werden konnten. Diese asiatischen Werte, entsprechen häufig nicht den westlichen Lebensgewohnheiten, die sich durch die jahrhundertelange Trennung der Kontinente in andere Richtungen entwickelt haben. Anders als andere Kulturen, die genau die gleichen Probleme bei der Einwanderung hatten, haben sich die Chinesen drauf konzentriert ihr eigenes soziales Umfeld in den verschiedenen Großstädten dieser Welt aufzubauen. Unter sich konnten sich die chinesischen Einwanderer in ihrer Sprache verständigen und die kulturellen Werte ihrer Vorfahren weiter pflegen.

Aus diesem Grund sollten sich auch die Besucher mit dem historischen Hintergrund der verschiedenen China-Towns in der Welt auseinandersetzen. Es ist interessant einen Blick hinter die Fassaden werfen zu können, die viele Touristen in den asiatischen Stadtteilen so fasziniert. Generationen von chinesischen Einwanderern mussten unter Umständen dafür leiden, dass heute Touristen einen Eindruck davon bekommen, wie es vor vielen Jahren noch in China ausgesehen hat. In vielen Chinatowns wurde die Atmosphäre eingefangen, die vor vielen Jahren in China entstanden ist, als die damaligen Auswanderer ihre Heimatländer verlassen haben. Sie können heutzutage nicht mehr mit den Städten in China verglichen werden, die damals als Vorbild für die Einwanderer herhalten mussten.