Black Widow

Black Widow“ beginnt im Jahr 1995, als Alexei Schostakow und Melina Vostokoff als russische Undercover-Agenten in Ohio agieren. Zusammen mit Natasha Romanoff und Jelena Belowa geben sie sich als Familie aus. Nachdem sie S.H.I.E.L.D.-Informationen gestohlen haben, fliehen sie nach Kuba, wo General Dreykov Romanoff und Belowa in den Red Room bringt, um sie zu Attentätern auszubilden. Während Alexei in Russland inhaftiert wird, entwickeln sich Romanoff und Belowa zu gefährlichen Agentinnen. Jahre später wird Romanoff von den US-Behörden gejagt und findet Zuflucht in einem Safehouse in Norwegen.

Black Widow
  • Amazon Prime Video (Video-on-Demand)
  • Scarlett Johansson, Florence Pugh, David Harbour (Schauspieler)
  • Cate Shortland (Regisseur) - Eric Pearson (Autor) - Kevin Feige (Produzent)
  • Zielgruppen-Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren

Dort erhält sie Fläschchen mit einem Gegenmittel von Belowa, die mittlerweile eine ehemalige Widow getötet hat. Romanoff wird von Taskmaster, einem Agenten des Red Room, angegriffen, entkommt jedoch und trifft sich in Budapest mit Belowa. Gemeinsam befreien sie Alexei aus dem Gefängnis und erfahren von ihm Dreykovs Aufenthaltsort. Bei Melina, die auf einem Bauernhof außerhalb von Sankt Petersburg lebt, bereiten sie sich auf die Konfrontation mit Dreykov vor. Werden sie es schaffen, den Red Room endgültig zu zerstören und die anderen Widows zu befreien?

Drehorte, Regie und Besetzung von „Black Widow“

Black Widow“ ist ein Science-Fiction-Actionfilm aus dem Jahr 2021 unter der Regie von Cate Shortland. Scarlett Johansson spielt die titelgebende Heldin Natasha Romanoff alias Black Widow. Florence Pugh tritt als Yelena Belova auf, Ray Winstone als General Dreykov, David Harbour als Alexei Shostakov, Rachel Weisz als Melina Vostokoff und Olga Kurylenko als Taskmaster. Eric Pearson schrieb das Drehbuch, während Kevin Feige produzierte. Die Filmmusik stammt von Lorne Balfe und die Kamera führte Gabriel Beristain. Mit einer Länge von 134 Minuten ist der Film ab 12 Jahren freigegeben.

Gedreht wurde unter anderem in Norwegen, London, Marokko und Georgia. Der Film wurde am 9. Juli 2021 in den USA veröffentlicht und gleichzeitig weltweit auf Disney+ gestreamt. „Black Widow“ erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter den MTV Movie & TV Award für den besten Helden (Scarlett Johansson) und den People’s Choice Award als Movie of the Year. In den USA erzielte der Film Einnahmen von 80,4 Millionen US-Dollar am Eröffnungswochenende. In Deutschland verzeichnete er 754.280 Besucher. Die weltweiten Einnahmen belaufen sich auf 379,8 Millionen US-Dollar.

Handlung vom Film „Black Widow“

1995 arbeiten Alexei Schostakow und Melina Vostokoff als russische Undercover-Agenten in Ohio und geben sich als Familie aus, zusammen mit Natasha Romanoff und Jelena Belowa. Sie stehlen S.H.I.E.L.D.-Informationen und fliehen nach Kuba, wo ihr Chef, General Dreykov, die Mädchen in den Red Room bringt, um sie zu Attentäterinnen auszubilden. In den folgenden Jahrzehnten wird Schostakow inhaftiert, während Romanoff und Belowa zu erfolgreichen Attentäterinnen werden. Schließlich wechselt Romanoff zu S.H.I.E.L.D., nachdem sie Dreykovs Budapester Büro mit Clint Barton bombardiert, wobei Dreykov und seine Tochter Antonia scheinbar sterben.

Im Jahr 2016 flieht Romanoff vor dem US-Außenminister Thaddeus Ross, weil sie das Sokovia-Abkommen verletzt hat. Sie entkommt nach Norwegen in ein Safehouse, bereitgestellt von Rick Mason. Belowa tötet währenddessen eine abtrünnige Widow und wird dabei von einem synthetischen Gas befreit, das die chemische Kontrolle des Red Room neutralisiert. Belowa schickt Romanoff das Gegenmittel, in der Hoffnung, die anderen Witwen zu befreien. Romanoff wird von Taskmaster angegriffen, entkommt jedoch und findet heraus, dass Dreykov noch lebt und der Rote Raum weiterhin aktiv ist.

Flucht aus dem Roten Raum

Romanoff und Belowa befreien Schostakow aus dem Gefängnis, um Dreykovs Aufenthaltsort zu erfahren. Schostakow führt sie zu Vostokoff, die auf einem Bauernhof in der Nähe von Sankt Petersburg lebt und die chemische Bewusstseinskontrolle entwickelt hat. Dreykovs Agenten entführen die Gruppe, aber Romanoff überredet Vostokoff, ihnen zu helfen, indem sie die Plätze tauschen. Im Red Room befreit Vostokoff Schostakow und Belowa. Dreykov durchschaut Romanoffs Verkleidung und enthüllt, dass Taskmaster Antonia ist. Romanoff bricht ihre eigene Nase, um die Pheromonsperre zu umgehen und greift Dreykov an. Schostakow kämpft gegen Taskmaster, während Vostokoff die Anlage sabotiert.

Dreykov entkommt, während Romanoff die anderen Witwen dem Gegengift aussetzt. Romanoff kopiert die Standorte der anderen Widows weltweit und befreit Taskmaster aus ihrer Zelle. Vostokoff und Schostakow entkommen mit einem Flugzeug, während Belowa Dreykovs Flugzeug abschießt und ihn tötet. Romanoff gibt Belowa einen Fallschirm und kämpft gegen Taskmaster im freien Fall. Nach der Landung befreit Romanoff Taskmaster mit dem Gegenmittel. Romanoff gibt Belowa die Standorte der anderen Witwen. Belowa, Vostokoff und Schostakow verabschieden sich von Romanoff und reisen mit Antonia ab. Zwei Wochen später erhält Romanoff einen Quinjet von Mason, um die gefangenen Avengers zu befreien.

Filmkritik von „Black Widow“

Black Widow“ bietet eine packende Mischung aus Action und Humor, die den Sommerblockbuster des Jahres ausmacht. Scarlett Johansson kehrt als Natasha Romanoff zurück und liefert eine solide Leistung ab, während Florence Pugh als Yelena Belova die Show stiehlt. Die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellerinnen ist beeindruckend und trägt erheblich zur Dynamik des Films bei. Die Handlung führt die Zuschauer auf eine spannende Reise durch verschiedene Schauplätze, von Norwegen bis Budapest, und bietet beeindruckende Stunt- und Kampfszenen. Dennoch hätte der Film von einer stärkeren Entwicklung der Bösewichte profitieren können, insbesondere da Ray Winstones Darstellung von Dreykov oft übertrieben wirkt​.

Regisseurin Cate Shortland meistert die Balance zwischen rasanter Action und emotionalen Momenten. Besonders hervorzuheben ist David Harbours Auftritt als Red Guardian, der mit seiner humorvollen Darstellung eine erfrischende Note einbringt. Trotz kleiner Schwächen, wie einigen überflüssigen Szenen und einer vorhersehbaren dritten Akt, bleibt „Black Widow“ ein unterhaltsamer Film. Die Einblicke in Natasha Romanoffs Vergangenheit und die Einführung neuer Charaktere wie Yelena bereichern das Marvel-Universum zusätzlich. Insgesamt ist „Black Widow“ eine würdige Ergänzung des MCU, die Fans von Action und gutem Humor gleichermaßen begeistern dürfte​.

Letzte Aktualisierung am 24.07.2024 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API