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Das US-amerikanische Magazin Newsweek hat in Zusammenarbeit mit Statista ein Ranking mit über 2.500 Krankenhäusern aus 32 Ländern aufgestellt. Aus deutscher Sicht ist dabei die Freude groß, da es gleich 22 Kliniken in die Top 250 geschafft haben. Darunter auch zwei Krankenhäuser aus dem Rhein-Main-Gebiet. Zum einen das Universitätsklinikum Frankfurt, zum anderen die Universitätsmedizin Mainz. Andere deutsche Krankenhäuser landeten in der Liste noch weiter vorne.
Vor allem die Charité Berlin und das Universitätsklinikum Heidelberg konnten sich unter den weltweiten Spitzenreitern einreihen. Es gab verschiedene Faktoren, nach denen bewertet wurde. Unter anderem Fachempfehlungen, aber auch die Erfahrungen von Patienten. Das Ranking wurde bereits zum achten Mal erstellt. Mehr Infos zu den Ergebnissen für 2026 gibt es in diesem Artikel.
2019 wurde das Ranking zum ersten Mal erstellt und erschien jetzt bereits zum achten Mal. Es ist eine Zusammenarbeit zwischen dem US-Magazin Newsweek und dem Datenportal Statista. Jedes Jahr wurden die Kriterien für die Qualitäten angepasst oder weitere Länder aufgenommen. In diesem Jahr waren es bereits 32 Länder, die in die Erfassung aufgenommen wurden. Erstmals wurden auch Kliniken aus den Philippinen und der Türkei berücksichtigt. Der Nutzen besteht darin, für Patienten und Familien eine zuverlässige Orientierungshilfe zu bieten. Aus deutscher Sicht ist das Ergebnis recht positiv, da gleich 22 Kliniken in der Top 250 auftauchen.
Die Top 5 bestehen aus der Mayo Clinic in den USA, dem Toronto General – University Health Network aus Kanada, der Cleveland Clinic in den USA, dem Karolinska-Universitätssjukhuset in Schweden und dem Massachusetts General Hospital in den USA. Als beste Klinik in Deutschland darf sich die Charité-Universitätsmedizin aus Berlin über den achten Platz freuen. Auf Rang 12 und 17 landeten das Universitätsklinikum Heidelberg bzw. das LMU Klinikum München. Auch zwei Krankenhäuser aus dem Rhein-Main-Gebiet haben es in die Top 250 geschafft. Das Universitätsklinikum Frankfurt landete auf Platz 187, die Universitätsmedizin Mainz auf Rang 211. Die Universitätskliniken Gießen und Marburg tauchen nicht mehr im Ranking auf.
Die Daten beziehen sich auf das letzte Kalenderjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2025. Vier Kriterien wurden im Wesentlichen herangezogen, um das Ranking zu erstellen. Dazu gehören Fachempfehlungen von Ärzten und medizinischem Fachpersonal. Darüber hinaus gibt es Qualitätskennzahlen, die sich auf die Behandlungsqualität, das Personal-Patienten-Verhältnis und die Hygiene beziehen.
Die Patientenerfahrung ist ebenfalls ein Faktor, also wie zufrieden die Patienten mit der medizinischen Versorgung und dem Krankenhausaufenthalt insgesamt sind. Zuletzt ist auch die PROMs-Implementierung wichtig. Dabei handelt es sich um einen standardisierten Fragebogen zur Messung des Wohlbefindens aus Sicht der Patienten.
Aus deutscher Sicht ist das Ergebnis erfreulich, da 22 Kliniken in der Top 250 auftauchen. Spitzenreiter ist dabei die Charité Berlin, die es auf einen guten achten Platz schafft. Mit dem Universitätsklinikum Frankfurt und der Universitätsmedizin Mainz sind auch zwei Kliniken aus dem Gebiet Rhein-Main mit dabei. Die Liste bietet eine Orientierung für Patienten und kann kostenlos eingesehen werden. Der ärztliche Notdienst wird allerdings von anderen Häusern betrieben.