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In unseren Feeds tauchen täglich „Sensationen“, neue Unterhaltungsformate und große Versprechen auf, aber längst nicht alles davon ist vertrauenswürdig. Ein Teil der Inhalte stützt sich auf überprüfbare Daten, ein anderer lebt nur von Klicks und starken Emotionen.
Damit Sie beides nicht verwechseln, ist es wichtig zu verstehen, wie Informationen präsentiert werden, wer dahintersteht und welche Details weggelassen oder verschwiegen werden. Medienhygiene hilft Ihnen, Internettrends in Ruhe einzuordnen und den Blick auf das zu richten, was wirklich sinnvoll ist.
Die Nutzung des Internets für Unterhaltung wächst weiter stark. Laut dem „Digital 2025 Global Overview Report“ nutzten Anfang 2025 rund 5,56 Milliarden Menschen das Internet, was etwa 68% der Weltbevölkerung entspricht. Gleichzeitig sind über 5,2 Milliarden Menschen in sozialen Netzwerken aktiv, also fast 64% der Weltbevölkerung.
Diese Zahlen zeigen, wie viele Menschen weltweit täglich online sind – nicht nur, um Informationen zu finden, sondern auch um Videos zu schauen, zu spielen oder sich zu vernetzen. Gerade mobile Geräte wie Smartphones machen dies besonders einfach und zugänglich.
Untersuchungen zeigen, dass bestimmte Formate besonders beliebt sind:
Auch Streaming-Dienste und Online-Gaming wachsen weiterhin, oft mit interaktiven Elementen und sozialen Funktionen, die Nutzer länger binden. Solche Formate können schnell zum Trend werden – aber genau hier muss man unterscheiden zwischen echtem gesellschaftlichen Wert und bloßem Hype.
Im Bereich digitaler Unterhaltung entstehen ständig neue Ideen, auch im Spiele- und Freizeitbereich. Dazu gehören Plattformen, bei denen Nutzer spielen oder interagieren können, oft kombiniert mit neuen Technologien. Ein Beispiel ist ein XRP Casino, also eine Online-Spielplattform, die Kryptowährung (XRP) für Ein- und Auszahlungen nutzt. Solche Angebote werben mit schnellen Transaktionen und modernen Bezahlverfahren.
Solche Modelle zeigen, wie traditionelle Unterhaltungsangebote durch neue Technologien verändert werden – was zwar innovativ wirkt, aber nicht automatisch bedeutet, dass es ein langfristig bedeutender Trend ist. Hier gilt es, bei jedem solchen Angebot zu prüfen, ob es echte Relevanz hat oder nur kurzfristiger Hype ist (z. B. durch Nutzerzahlen, Entwicklung im Zeitverlauf oder unabhängige Analysen).
Ein Trend im Netz entsteht, wenn Plattformen, Algorithmen und Nutzerinnen und Nutzer gleichzeitig denselben Typ Inhalt nach oben spülen. Die Algorithmen sozialer Netzwerke sind so gebaut, dass sie das hervorheben, worauf Menschen stark reagieren – Videos, die bis zum Ende angeschaut werden, Likes, Kommentare. Je mehr Reaktionen, desto häufiger wird dieser Inhalt weiteren Personen ausgespielt.
Dann kommen Blogger und spezialisierte Communities dazu. Wenn mehrere große Creator gleichzeitig über dasselbe Spiel, denselben Dienst oder dasselbe Format sprechen, wird es sehr schnell zum „Must-see“. Für Sie wirkt es so, als würden „plötzlich alle darüber reden“, dabei ist es das Ergebnis von Empfehlungssystemen und abgestimmten Informationswellen.
Ein einziges gelungenes Video oder Review zu einem neuen Unterhaltungsformat kann innerhalb weniger Tage zum „Hit“ werden, selbst wenn es noch nicht viele echte Follower gibt. Genau hier verschafft Medienhygiene Ihnen einen Vorsprung – sie erinnert daran, nicht dem ersten Eindruck hinterherzulaufen.
Beim Ausfiltern des Rauschens hilft Medienkompetenz, nicht nur auf die Emotion, sondern auch auf die Struktur der Informationen zu achten. Worauf Sie achten können, wenn ein neuer Trend Ihre Aufmerksamkeit weckt:

Bei Unterhaltungsdiensten fällt dieser Unterschied besonders auf. Ein hilfreiches Review zu einem Online-Casino oder einer anderen Plattform erklärt, welche Spiele es gibt, welche Spielmodi zur Verfügung stehen, wie der Support arbeitet und wie Ein- und Auszahlungen geregelt sind. Weniger hilfreiche Inhalte begnügen sich meist mit Sätzen wie „das ist top“ oder „alle sind gerade dort“ – ohne Details. Medienhygiene bedeutet, bewusst den ersten Typ von Beiträgen zu bevorzugen.
Der Prüfprozess für jeden Trend lässt sich auf wenige Schritte herunterbrechen. Zuerst beantworten Sie für sich die Frage „Wer sagt das?“ – ein Medium, eine Expertin, ein Experte, eine gewöhnliche Nutzerin, ein gewöhnlicher Nutzer, ein Werbeaccount oder ein anonymer Kanal. Danach folgen „Wo wurde das veröffentlicht?“ und „Gibt es dort Details, die ich selbst nachprüfen kann?“.
Wie Sie einen Trend in vier Schritten gegenchecken:
Danach lässt sich deutlich besser einschätzen, ob es sich um einen funktionierenden Dienst oder ein lebendiges Format handelt – oder nur um ein „Trendbild“. Dieser Algorithmus funktioniert gleichermaßen für neue Spiele – ob Videospiele oder Glücksspielangebote –, für Onlinekurse, Krypto-Projekte oder Casinos, in denen Sie mit XRP zahlen. Der Unterschied liegt nur in den Details, auf die Sie schauen, der grundsätzliche Ansatz bleibt derselbe.
Die zweite Regel: Verwandeln Sie Ihren Feed nicht in ein Dauerrauschen. Im Schnitt verbringt ein Mensch mehr als zwei Stunden am Tag in sozialen Netzwerken – einen Teil dieser Zeit können Sie sich leicht zurückholen, wenn Sie Quellen entfolgen, die Sie ständig mit emotionalem, aber inhaltlich leerem Material überfluten. Es genügt, alle paar Wochen die eigenen Abos durchzugehen und das zu löschen, was Sie nicht mehr interessiert.