Inhalt:
Nicht mehr lange und der Verein kann sein 50-jähriges Jubiläum feiern. Aber noch ist es nicht so weit. Dennoch ist der Kunstverein Emmerich eine wichtige und prägende Institution in der Stadt am Rhein. Schon seit fast fünf Jahrzehnten werden Ausstellungen auf die Beine gestellt, die oftmals in der Galerie “Haus im Park” zu sehen sind. Das ehemalige Gartenhaus bietet optimale Bedingungen und auch aktuell lohnt wieder ein Besuch. Kunstfreunde werden hier voll auf ihre Kosten kommen.
In diesem Jahr gab es unter anderem Werke von Thom van Rijckevorsel, Jonny Isaak, Hanna Hillier und Holger Becken zu sehen. Auch abseits der Galerie kann ein Spaziergang im Rheinpark direkt am Fluss empfohlen werden. Außerdem ist auch die Stadt selbst immer einen Besuch wert. Von hier sind es auch nur wenige Kilometer bis zur deutsch-niederländischen Grenze. Mehr Informationen zum Kunstverein und Emmerich am Rhein gibt es in diesem Artikel.
Schon seit 1978 ist der Kunstverein Emmerich aktiv. Es ist ein gemeinnütziger Verein, der entsprechend auch unterstützt werden kann. Der Verein hat sich auf die Fahnen geschrieben, zeitgenössische Kunst zu fördern. Das geschieht in erster Linie als Bindeglied zwischen Bevölkerung und Künstlern, wobei die Galerie im Haus im Park die optimalen Voraussetzungen bietet. Zu den Aufgaben des Vereins zählt auch, dass Informationen vermittelt werden, sodass Bürger mehr über aktuelle Trends in der Kunst erfahren können. Künstler bekommen die Gelegenheit, ihre Werke auszustellen und Kunstaktionen durchzuführen.
Wichtig ist insgesamt der gesellschaftliche Dialog, der im Rahmen der Ausstellungen entstehen kann. Kunst ist gleichzeitig Aktionsraum als auch Spiegel und steht in enger Relation mit der Lebens- und Kulturwelt einer Gesellschaft. Der Verein versucht dabei auch Jugendliche anzusprechen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Prägung der Stadt am Rhein. Die gemeinnützige Einrichtung setzt auf vielfältige Programme und ist auch nicht nur auf die Galerie im Haus im Park festgelegt. Auf der offiziellen Webseite finden sich alle Informationen zu einer Mitgliedschaft, die 30 Euro pro Jahr kostet. Derzeitige Vorsitzende ist Silke Parras. Sabine Stein ist 2. Vorsitzende des Vereins.
Wie vielfältig das Programm sein kann, zeigt ein Blick auf das Jahr 2025, das unter anderem die Ausstellung “Elsewhere” von Thom van Rijckevorsel und Jonny Isaak bot. In dieser Tandemausstellung, die noch bis zum 23. November 2025 läuft, gibt es einen Dialog der Bilder, wobei es um Entstehung, Erkennen und Verfremdung geht. Die Werke loten die Zwischenräume aus, mit denen Grenzen überschritten und interkulturelle Zusammenarbeiten ermöglicht werden. Außerdem gab es in diesem Jahr die Ausstellung Orbit von Hanna Hillier und Holger Becken. Darin ging es um Kreisbahnen, Energie und Raumerfahrung. Ebenso gab es in diesem Jahr bereits Werke von Annika Kahmen und Imke Bullerkist zu sehen.
Die Geschichte der Stadt sorgt dafür, dass es dort auch heute noch vieles zu entdecken gibt. Unter anderem ist das Rheinmuseum immer einen Besuch wert. Hier gibt es mehr als 150 Modelle von Schiffen. Interessant sind auch das PAN-Kunstforum und das Plakatmuseum. Hier gibt es eine große Plakatsammlung zu sehen. Wer sich für Kaffee begeistern kann, sollte auf jeden Fall mal einen Blick ins Museum für Kaffeetechnik werfen. Punkten kann die Stadt auch mit ihren sakralen Bauten, wozu die Heilig-Geist-Kirche, die St.-Martini-Kirche und die Christuskirche gehören. Das Schlößchen Borghees und die Rheinbrücke sind ebenfalls interessant.