Jurassic World

Jurassic World“ spielt 22 Jahre nach den Ereignissen des ursprünglichen Jurassic Park und präsentiert eine neue Attraktion auf der Isla Nublar. Der Park zeigt eine Vielzahl von Dinosauriern, darunter den furchterregenden Tyrannosaurus rex und den riesigen Mosasaurus. Besucher können die Tiere hautnah erleben, sei es im Streichelgehege oder aus einer Magnetschwebebahn. Claire Dearing, die Leiterin des Parks, erhält Besuch von ihren Neffen Gray und Zach Mitchell, während sie dem Parkbesitzer Simon Masrani die neueste Attraktion vorstellt: den genetisch modifizierten Indominus Rex.

Jurassic World [dt./OV]
  • Amazon Prime Video (Video-on-Demand)
  • Chris Pratt, Bryce Dallas Howard, Vincent D'Onofrio (Schauspieler)
  • Colin Trevorrow (Regisseur) - Rick Jaffa (Autor) - Frank Marshall (Produzent)
  • Zielgruppen-Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren

Die Situation eskaliert, als der Indominus Rex aus seinem Gehege ausbricht und Chaos im Park verursacht. Owen Grady, ein ehemaliger Navy-Soldat und Velociraptor-Trainer, wird hinzugezogen, um zu helfen. Der Ausbruch löst eine Kette von Ereignissen aus, die die Sicherheit der Besucher bedrohen und eine Evakuierung des Parks notwendig machen. Während Claire und Owen versuchen, ihre Neffen zu finden und zu retten, wird die Bedrohung durch den unberechenbaren Indominus Rex immer größer. Kann das Team den gefährlichen Saurier rechtzeitig stoppen?

Drehorte, Regie und Besetzung von „Jurassic World“

Jurassic World“ ist ein Science-Fiction-Film aus dem Jahr 2015, bei dem Colin Trevorrow Regie führte und zusammen mit Derek Connolly, Rick Jaffa und Amanda Silver das Drehbuch schrieb. Die Hauptrollen spielten Chris Pratt als Owen Grady, Bryce Dallas Howard als Claire Dearing, Vincent D’Onofrio als Vic Hoskins, Ty Simpkins als Gray Mitchell und Nick Robinson als Zach Mitchell. Auch Omar Sy als Barry und B. D. Wong als Dr. Henry Wu waren zu sehen. Die Produktion übernahmen Frank Marshall und Patrick Crowley, während Michael Giacchino die Filmmusik komponierte und John Schwartzman die Kamera führte. Der Film hat eine Dauer von 124 Minuten und ist ab 12 Jahren freigegeben.

Die Dreharbeiten fanden auf Hawaii und in Louisiana statt, unter anderem im verlassenen Freizeitpark Six Flags New Orleans und im NASA-Komplex in East New Orleans. Der Film erzielte ein beeindruckendes Einspielergebnis von 208,8 Millionen US-Dollar am Startwochenende in den USA und hält einen weltweiten Rekord von 1,670 Milliarden US-Dollar. Animatronic-Dinosaurier wurden von Legacy Effects bereitgestellt und viele Szenen entstanden durch Motion Capture und CGI von Industrial Light & Magic. Der große Erfolg des Films führte zu Fortsetzungen, darunter „Jurassic World: Das gefallene Königreich“ (2018) und „Jurassic World: Ein neues Zeitalter“ (2022).

Handlung vom Film „Jurassic World“

22 Jahre nach den Ereignissen im ursprünglichen Jurassic Park entstand auf der Isla Nublar der neue Vergnügungspark Jurassic World. Hier erleben Besucher aufregende Attraktionen wie die Fütterung fleischfressender Dinosaurier, darunter Tyrannosaurus rex und Mosasaurus, sowie ein Streichelgehege mit jungen Sauriern. Besucher können die Tiere aus einer Magnetschwebebahn oder autonomen Gyrosphären beobachten. Claire Dearing, die Leiterin des Parks, empfängt ihre Neffen Gray und Zach Mitchell, die sie ihrer Assistentin Zara Young anvertraut. Währenddessen stellt Claire dem Parkbesitzer Simon Masrani den neuen Hybridsaurier Indominus Rex vor.

Masrani beauftragt den Wildhüter Owen Grady, das Gehege des Indominus Rex zu überprüfen. Grady trainiert Velociraptoren im Park, während Vic Hoskins, Leiter des Sicherheitsdienstes, diese für militärische Zwecke nutzen will. Beim Begutachten des Geheges scheint der Indominus Rex entkommen zu sein. Grady entkommt knapp, als der Saurier ausbricht und zwei Techniker tötet. Masrani entscheidet sich, den Saurier durch ein Sicherheitsteam einfangen zu lassen, doch dieser tötet fast das gesamte Team. Daraufhin wird der nördliche Teil des Parks evakuiert und die Besucher sammeln sich im Hauptbereich.

Kampf gegen den Indominus Rex

Masrani konfrontiert Dr. Wu, den Chefgenetiker, der offenbart, dass der Indominus Rex aus der DNA zahlreicher Arten besteht. Masrani versucht, den Saurier mit einem bewaffneten Hubschrauber zu töten, kommt jedoch dabei ums Leben. Währenddessen ignorieren Gray und Zach die Evakuierungsanweisungen und fahren mit einer Gyrosphäre in den Wald, wo sie dem Indominus Rex begegnen. Sie entkommen knapp und finden Zuflucht im verlassenen Besucherzentrum des ursprünglichen Parks. Dearing und Grady finden sie dort, werden jedoch vom Indominus Rex angegriffen. Masrani lässt den Saurier beschießen, aber dieser lässt Flugsaurier frei, die den Hubschrauber zum Absturz bringen.

Nach Masranis Tod übernimmt Hoskins die Kontrolle und befiehlt, die Raptoren auf den Indominus Rex anzusetzen. Grady nimmt widerwillig teil, doch die Raptoren erkennen den Indominus Rex als Alphatier an und greifen die Menschen an. Nach einer gescheiterten Mission versucht Hoskins, die Dinosaurier-Embryos zu evakuieren, wird jedoch von den Raptoren getötet. Grady gewinnt das Vertrauen der Raptoren zurück und gemeinsam mit dem Tyrannosaurus kämpfen sie gegen den Indominus Rex. Am Ende wird der Indominus Rex vom Mosasaurus ins Wasser gezogen. Gray und Zach werden von ihren Eltern abgeholt, und Claire und Grady beschließen, zusammenzubleiben. Der Film endet mit einem brüllenden Tyrannosaurus, der über den verlassenen Park blickt.

Filmkritik von „Jurassic World“

Jurassic World“ enttäuscht mit dünnen Charakteren und einer vorhersehbaren Handlung, die kaum Tiefe bietet. Regisseur Colin Trevorrow liefert zwar beeindruckende Actionsequenzen, jedoch fehlen dem Film emotionale Höhepunkte. Die Dinosaurier wirken wie Monster, die es zu eliminieren gilt, anstatt majestätische Kreaturen zu sein. Chris Pratt als Owen Grady zeigt wenig Charisma, und Bryce Dallas Howard’s Claire Dearing wird auf stereotype Weise dargestellt. Ihre High-Heels-Eskapaden sind ein alberner Rückschritt zu sexistischen Klischees, der die Glaubwürdigkeit des Films mindert.

Der Film setzt mehr auf spektakuläre Effekte als auf eine durchdachte Story. Die Einführung des Indominus Rex als Superdino erscheint erzwungen und unausgereift. Auch wenn einige Szenen spannend inszeniert sind, bleibt das Gesamtbild enttäuschend. Das Potenzial, eine tiefere Verbindung zu den Charakteren und der Geschichte zu schaffen, wird nicht genutzt. Insgesamt bietet „Jurassic World“ zwar visuelle Unterhaltung, doch es fehlt ihm an Substanz und Originalität, um wirklich zu begeistern. Die oft plumpe Darstellung und der Mangel an emotionaler Tiefe lassen den Film hinter den Erwartungen zurückbleiben.

Letzte Aktualisierung am 24.07.2024 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API