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Wenn in den Nachrichten von einer Schlammschlacht die Rede ist, dann geht es meist um Politik oder Promi-Scheidungen. Nicht so aber bei Rock am Ring, denn hier gehört der Begriff zum guten Ton. Mit dem Wettergott standen die 90.000 Festivalbesucher in diesem Jahr zumindest etwas auf Kriegsfuß. Vielleicht hat sich dieser aber auch einfach einen Spaß erlaubt, denn auch Regen und Kälte sorgen bei den meisten für wohlige Erinnerungen.
Im Großen und Ganzen hielt das Wetter auch, sodass die rund 90 Künstler und Bands problemlos angeschaut werden konnten. Wie immer blieb es trotz der großen Mengen sehr friedlich und der Spaß und die Gemeinschaft standen im Vordergrund. In diesem Jahr konnte man zudem einen runden Geburtstag feiern. Rock am Ring kann auf vierzig Jahre Bestehen zurückblicken, doch ein Ende ist noch lange nicht in Sicht. Den Rückblick auf Rock am Ring 2025 gibt es in diesem Artikel.
Mehrere Bühnen, fast 100 Künstler und Bands und dazu 90.000 Besucher, die einfach eine gute Zeit haben wollten. Man könnte also sagen: Alles wie immer. Und tatsächlich hat Rock am Ring, das parallel zum Schwesterfestival Rock im Park lief, auch in diesem Jahr wieder alles geboten, was man von dieser Traditionsveranstaltung erwartet. Vom 6. bis zum 8. Juni, also über Pfingsten, lief Rock am Ring 2025, das seit 1985 fast ununterbrochen jährlich auf dem Nürburgring stattfindet. Gefeiert wurde nicht nur vor den Bühnen auf dem Festivalgelände, sondern auch auf den Campingplätzen, denn die meisten Besucher blieben direkt über mehrere Tage, um alles aus dem über 200 Euro teuren Ticket herausholen zu können.
Zwar hat das Wetter nicht vollständig mitgespielt, doch alles in allem blieb es trocken genug, um die meisten Bands sehen zu können. Zudem blieb es auch größtenteils friedlich. 54 Straftaten bei 90.000 Besuchern an einem Wochenende ist eine Bilanz, von der andere Veranstaltungen nur träumen können. Auf der Bühne konnte man eine große Bandbreite von Bands und Künstlern anschauen. Dazu zählten in diesem Jahr unter anderem Airbourne, Beatsteaks, Biffy Clyro, Electric Callboy, Evil Jared & Krogi, Kontra K, Myles Kennedy, Korn, Powerwolf, Rise Against, Olli Schulz & Band, Slipknot und Weezer.