Jack Reacher – Kein Weg zurück

In „Jack Reacher: Kein Weg zurück“ kehrt Jack Reacher nach vier Jahren zum Hauptquartier seiner ehemaligen Militäreinheit in Washington, D.C. zurück. Er möchte Major Susan Turner persönlich treffen, mit der er bisher nur telefonisch Kontakt hatte. Vor Ort erfährt er, dass Turner wegen Landesverrats im Militärgefängnis sitzt. Reacher vermutet eine Verschwörung und beginnt, die Vorwürfe zu untersuchen. Dabei stößt er auf Hinweise, die Turner weiter belasten sollen, was seinen Verdacht verstärkt.

Jack Reacher: Kein Weg Zurück [dt./OV]
  • Amazon Prime Video (Video-on-Demand)
  • Tom Cruise, Cobie Smulders, Aldis Hodge (Schauspieler)
  • Edward Zwick (Regisseur) - Edward Zwick (Autor) - Tom Cruise (Produzent)
  • Zielgruppen-Bewertung: Freigegeben ab 16 Jahren

Gemeinsam mit Turner gelingt Reacher die Flucht aus dem Gefängnis. Auf der Flucht werden sie nicht nur von der Militärpolizei, sondern auch von der gefährlichen Söldnertruppe Parasource gejagt. Als sie herausfinden, dass auch Samanthas Leben in Gefahr ist, müssen sie schnell handeln. Die Situation spitzt sich zu, als sich die Bedrohung durch Parasource immer mehr zuspitzt. Können Reacher und Turner ihre Unschuld beweisen und die wahren Drahtzieher zur Rechenschaft ziehen?

Drehorte, Regie und Besetzung von „Jack Reacher – Kein Weg zurück“

Der US-amerikanische Thriller „Jack Reacher: Kein Weg zurück“ aus dem Jahr 2016 wurde von Edward Zwick inszeniert. Die Handlung basiert auf dem Buch „Die Gejagten“ von Lee Child und setzt den 2012 erschienenen Film „Jack Reacher“ fort. Tom Cruise schlüpft erneut in die Rolle des Jack Reacher, während Cobie Smulders als Major Susan Turner zu sehen ist. Weitere wichtige Rollen sind Robert Knepper als General Harkness, Patrick Heusinger als Der Jäger, Aldis Hodge als Captain Espin und Austin Hébert als Prudhomme. Der Film hatte seine Premiere am 21. Oktober 2016 in den USA und kam am 10. November 2016 in die deutschen Kinos.

Gedreht wurde „Jack Reacher: Kein Weg zurück“ ab dem 20. Oktober 2015 in New Orleans, Baton Rouge und St. Francisville, Louisiana. Das Budget betrug 96 Millionen US-Dollar, während die weltweiten Einnahmen bei 162,1 Millionen US-Dollar lagen. Für das Drehbuch zeichneten Richard Wenk, Edward Zwick und Marshall Herskovitz verantwortlich. Tom Cruise, Don Granger und Christopher McQuarrie produzierten den Film. Die Musik komponierte Henry Jackman, die Kamera führte Oliver Wood, und den Schnitt übernahm Billy Weber. Lee Child, der Autor der Buchvorlage, hatte einen Cameo-Auftritt als Flughafen-Sicherheitsbeamter, der Jack Reachers Papiere überprüft.

Handlung vom Film „Jack Reacher – Kein Weg zurück“

Jack Reacher kehrt vier Jahre nach den Ereignissen des ersten Teils in das Hauptquartier seiner ehemaligen Militäreinheit in Washington, D.C. zurück. Er möchte sich dort mit Major Susan Turner treffen, die die Einheit nun leitet und mit der er bisher nur telefonisch in Kontakt stand. Im Hauptquartier erfährt Reacher von Colonel Sam Morgan, dass Major Turner wegen Landesverrats angeklagt wurde und im Militärgefängnis in Fort Dyer sitzt. Turner hatte zwei Ermittler nach Afghanistan geschickt, um Vorfälle mit verschwundener militärischer Ausrüstung und dem privaten Militärdienstleister Parasource zu untersuchen. Die Ermittler wurden getötet, und in Turners Wohnung fand man belastendes Material.

Jack Reacher vermutet eine Verschwörung und trifft sich mit Major Turners Pflichtverteidiger, Colonel Bob Moorcroft. Moorcroft erläutert die Situation und betont, dass Turner Reacher nicht sehen möchte. Er berichtet außerdem, dass eine Frau namens Candice Dayton behauptet, Reacher sei der Vater ihrer 15-jährigen Tochter Samantha. Aufgrund dieser Behauptung soll die Armee jetzt Kindesunterhalt zahlen. Reacher spürt Samantha auf, wird jedoch von einem Unbekannten beobachtet. In der folgenden Nacht foltert und tötet ein Unbekannter Moorcroft. Die Militärpolizei verhaftet Reacher wegen Mordverdachts, doch bei der Verlegung ins Militärgefängnis gelingt ihm und Major Turner die Flucht.

Opium statt Waffen

Auf ihrer Flucht erkennen Reacher und Turner, dass auch Parasource Samantha Dayton verfolgt. Sie finden die verängstigte Samantha bei ihren getöteten Pflegeeltern und nehmen sie mit. Während ihrer weiteren Flucht und Ermittlungen treffen Reacher und Turner in New Orleans einen Zeugen, der ihnen die wahre Geschichte der Morde in Afghanistan offenbart. Sie vermuten, dass Parasource Waffen an Aufständische verkauft. Bei der Übergabe des Zeugen an Captain Espin geraten sie in einen Hinterhalt, bei dem der Zeuge stirbt. Gemeinsam überwältigen sie die Angreifer und machen sich auf den Weg zum Parasource-Hauptquartier.

Am Flugfeld von Parasource erwarten sie die wöchentliche Lieferung zurückzuführender Waffen aus Afghanistan. Statt leerer Kisten finden sie Pakete mit Opium, was Parasource des Drogenschmuggels überführt. General Harkness und weitere Parasource-Mitarbeiter werden verhaftet. Gleichzeitig spüren Parasource-Söldner Samantha im Hotel auf, die daraufhin einen Hilferuf an Jack Reacher sendet. Reacher und Turner eilen zum Hotel und besiegen im finalen Showdown ihre Gegenspieler. Major Turner wird vollständig rehabilitiert und kehrt als Chefermittlerin zu ihrem Dienst zurück. Reacher und Samantha verabschieden sich, versprechen aber, sich wiederzusehen. Danach gehen beide wieder ihrer Wege.

Filmkritik von „Jack Reacher – Kein Weg zurück“

Jack Reacher: Kein Weg zurück“ bietet solide Actionunterhaltung, getragen von der Präsenz von Tom Cruise. Regisseur Edward Zwick liefert eine handwerklich starke Inszenierung, die jedoch an Originalität und Überraschung mangelt. Die Story rund um Jack Reacher, der seine Unschuld beweisen muss, ist spannend, doch nicht alle Charaktere sind überzeugend. Cobie Smulders als Major Susan Turner zeigt sich kämpferisch und ergänzt Cruise gut. Danika Yarosh bringt als jugendliche Samantha Emotionalität ins Spiel, allerdings wird ihr Potenzial nicht vollständig ausgeschöpft. Die Bösewichte wirken leider klischeehaft und nicht so bedrohlich wie in früheren Teilen​.

Trotz einiger Schwächen bietet der Film unterhaltsame Verfolgungsjagden und gut choreografierte Nahkämpfe. Besonders die Verfolgungsjagd durch die Halloween-Parade in New Orleans sticht hervor. Leider bleibt der Film hinter dem ersten Teil zurück, was die Tiefe der Charaktere und die Komplexität der Handlung betrifft. Fans der Buchreihe und des ersten Films könnten enttäuscht sein, da die neuen Charaktere nicht den erhofften frischen Wind bringen. Insgesamt bleibt „Jack Reacher 2“ ein mittelmäßiger Thriller, der vor allem durch seine Actionszenen punkten kann​.

Letzte Aktualisierung am 24.07.2024 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API