Die Legende des Zorro

Die Legende des Zorro“ ist ein amerikanischer Abenteuerfilm und stammt aus dem Jahre 2005. Es handelt sich um die Fortsetzung des Films „Die Maske des Zorro“, der im Jahre 1998 erschien und gut aufgenommen wurde. Auf dem Award der Young Artist (2006) kam es zu einer Verleihung für Adrian Alonso als „Bester Darsteller“ in der Kategorie Spielfilm – Schauspieler (10 Jahre / jünger).

Die Legende des Zorro (2005)
  • Amazon Prime Video (Video-on-Demand)
  • Antonio Banderas, Catherine Zeta-Jones, Alberto Reyes (Schauspieler)
  • Martin Campbell (Regisseur) - Walter Parkes (Produzent)
  • Zielgruppen-Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren

Zusätzlich war der Film „Die Legende des Zorro“ gleich zwei weitere Male nominiert, auch auf dem Young Artist Award und auf dem Golden Reel Award. Leider konnten in den Bereichen keine Auszeichnung erreicht werden. Der amerikanische Kinostart war am 26. Oktober 2005 und einen Tag später direkt in Deutschland. Schätzungsweise liegen die Produktionskosten bei circa 75 Millionen US-Dollar und weltweit liegen die Einspielergebnisse bei rund 142 Millionen Dollar.

Drehorte, Regie und Besetzung von „Die Legende des Zorro“

Regisseur Martin Campbell ließ den Film „Die Legende des Zorro“, mit einer Länge von 129 Minuten, drehen. Anfänglich waren Steven Spielberg und Robert Rodriguez als Regisseure geplant, doch beide lehnten ab, sodass der Vorgänger ein weiteres Mal die Regie übernahm. Für die Handlung sind die Autoren Roberto Orci und Alex Kurtzman zuständig und damit erreichten sie eine Altersfreigabe ab zwölf Jahren.

Kameramann Phil Meheux filmt Antonio Banderas in der Hauptrolle des Don Alejandro de la Vega, auch Zorro genannt. Dabei tritt der Kameramann später als Lord Dillingham selbst vor die Kamera. Er spielt das Mitglied der Bruderschaft, das später dem Tod zum Opfer fällt. Die Produktion übernahmen Laurie MacDonald, Walter F. Parkes und Lloyd Phillips. Im Juli 2004 begannen die Dreharbeiten und fanden hauptsächlich in San Luis Potosí statt. Nach dem Dreh gingen die Szenen zu Stuart Baird in den Schnitt.

Besetzung: Catherine Zeta-Jones tritt als Elena de la Vega vor die Kamera und Rufus Sewell spielt Graf Armand. Als Jacob McGivens gibt sich Nick Chinlund aus. Mithilfe von PPA Film GmbH Pierre Peters-Arnolds entstand die Synchronfassung. Weitere Darsteller: Julio Oscar Mechoso, Shuler Hensley, Michael Emerson, Adrian Alonso, Pedro Armendariz jr., Mary Crosby, Raúl Mendéz, Tony Amendola, Leo Burmester und Carlos Cobos.

Handlung vom Film „Die Legende des Zorro“

Über lange Zeit kontrollierte Kalifornien Mexiko. Mittlerweile, nach dem Vertrag von Guadalupe Hidalgo, verwaltet das amerikanische Militär Mexiko. Im Jahre 1850 ruft der Gouverneur das Volk auf, abzustimmen, ob Mexiko den Vereinigten Staaten beitreten möchte. Woraufhin der Dieb McGivens versucht, eine Kiste mit Stimmzetteln zu stehlen. Was Zorro verhindert, allerdings verliert er dabei kurzzeitig seine Maske.

Zwei Personen, Pike und Harrigan, beobachten Zorro heimlich, ihnen ist seine wahre Identität nicht unerkannt geblieben. Am nächsten Tag suchen sie seine Frau Elena auf. Hinter Zorro steckt Don Alejandro de la Vega und sein Sohn heißt Joaquin. Elena hat Zorro deutlich gemacht, dass sie das gefährliche Leben ihres Mannes nicht billigt. Doch innerhalb der nächsten drei Monate, bis die Wahlen beendet sind, will er sich nicht von ihren Wünschen beeinflussen, was Elena mächtig ärgert.

Sprengstoff im Zug

Am Tag darauf steht der Rechtsanwalt Phineas Gendler vor Alejandros Tür und hält die Scheidungsklage seiner Frau in der Hand. Woraufhin Alejandro in ein Hotel zieht. Sohn Joaquin hält nicht viel von seinem Vater und bewundert eher Zorro. Jedoch weiß er nicht, dass es sich um dieselben Personen handelt. Auf dem Fest des französischen Grafen Armand entdeckt Alejandro seine Frau Elena an der Seite des Grafen. Beide kennen sich schon aus der Schule. Während seinen Nachforschungen stößt Zorro auf ein Siegel mit einer Inschrift: „Orbis Unum“. Das Siegel gehört ⁠zu der Bruderschaft der Ritter von Aragon.

Harrigan und Pike schaffen es, Alejandro zu entführen und geben sich als Agenten der Detektiv-Agentur Pinkerton aus. Die Agentur soll angeblich im Auftrag der US-Regierung arbeiten und seine Frau soll als Spionin arbeiten und den Grafen bespitzeln. Demnach hat Armand eine neue Waffe entwickelt, womit er die Vereinigten Staaten zerstören kann. Angeblich war die Scheidung unfreiwillig, denn die Agenten haben Elena dazu gedrängt. Ansonsten hätten sie Zorro auffliegen lassen. Kurz darauf stellt sich heraus, dass sich die neue Waffe Nitroglyzerin nennt. Das Mittel wird auf dem Weingut des Grafen aus Seife hergestellt. Ziel ist es, im baldigen Bürgerkrieg die Südstaaten zu unterstützen, indem er Sprengstoff an die Armee verteilt, die gegen die Nordstaaten kämpft.

Soeben wird der Sprengstoff in einen Zug verladen, gleichzeitig erkennt Elena, dass sie entlarvt ist. Worauf der Graf Elena und ihren Sohn zwingt, ihn zu begleiten. Doch Zorro gelingt es, seine Familie zu befreien. Doch der gesamte Sprengstoff explodiert im Zug, mit Armand. Am Ende heiraten Alejandro und Elena ein weiteres Mal und Sohn Joaquin ist nun von seinem Vater überzeugt, weil er Zorro ist.

Filmkritik von „Die Legende des Zorro“

Es entsteht schnell die Frage: Warum heißt der Film „Die Legende des Zorro“ und nicht „Die Familie des Zorro“? Dabei mischt die Gattin ordentlich mit und schleicht in bester Geheimagentenmanier durchs Haus, um Spuren zu sammeln. Selbst Zorros Sohn ist immer mit von der Partie. Im gesamten Film werden die historischen und sozialpolitischen Eckwerte auf ein Minimum reduziert, gerade deswegen dominiert der Spaßfaktor das Geschehen.

Qualitativ entspricht „Die Legende des Zorro“ eher einem Grundnahrungsmittel, das von der Martin Campbells Mantel-und-Degen-Variation gesättigt wird. In den gut zwei Stunden tauchen viele schöne Actionszenen auf und trotzdem gilt der Abenteuerfilm als familientauglich, dazu tragen viel die gut gelaunten Darsteller bei.

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