CONTROL Resonant
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CONTROL Resonant: Release, Plattformen und Story

Control Resonant ist ab heute, am 24. September 2026, für PS5, Xbox Series X/S und PC erhältlich. Remedys Action-RPG-Nachfolger übertrumpft in ersten Tests den Vorgänger aus 2019 und landet bei einem Metascore von 84 Punkten.

Wann erscheint Control Resonant und auf welchen Plattformen

Ab heute ist der Titel für PS5, Xbox Series X/S und PC erhältlich, via Steam und den Epic Games Store. PS5-Käufer der Digital Deluxe Edition spielen bereits seit dem 22. September. Alle anderen starten jetzt. Den Release-Tag teilt sich der Titel mit Silent Hill: Townfall, das ebenfalls heute für PS5 und PC erscheint. Für Horror- und Action-Fans ist es damit ein dichter Tag.

Wer über einen aktuellen Gaming-PC mit moderner Grafikkarte verfügt, profitiert von Path Tracing, das Licht und Reflexionen spürbar aufwertet. Die PS5 Pro bekommt ebenfalls eine optimierte Version mit verbesserter Bildrate und Auflösung. Die Xbox-Fassung erscheint zum gleichen Termin, jedoch ohne Early-Access-Option.

Physische Sammler müssen sich noch gedulden. Die Disc-Version erscheint für alle Plattformen erst am 15. Oktober 2026, gut drei Wochen nach dem digitalen Start.

Edition Preis Zugang ab Plattform
Standard Edition 59,99 € 24. September 2026 PS5, Xbox, PC
Digital Deluxe Edition 69,99 € 22. September 2026 PS5 (Early Access), Xbox, PC
Steelbook Edition 69,99 € 15. Oktober 2026 PS5, Xbox

Was erwartet euch in Control Resonant und wer ist Dylan Faden

Was viele als Control 2 erwartet hatten, ist in Wirklichkeit ein mutigerer Schritt geworden. Remedy wechselt Hauptfigur, Schauplatz und Genre auf einmal und verlässt das Oldest House in Richtung eines paranaturalen Manhattan.

Im Mittelpunkt steht Dylan Faden, der jüngere Bruder von Jesse, der Protagonistin des Vorgängers. Dylan war jahrelang im Federal Bureau of Control festgehalten und erwacht nun inmitten einer kosmischen Katastrophe. Die sogenannte Resonanz, eine neue übernatürliche Bedrohung, hat sich zu den bekannten Feinden Hiss und Mold gesellt. Sie verformt die Realität der Stadt grundlegend. Jesse ist verschwunden, und Dylan muss sowohl ihre Spur aufnehmen als auch die eskalierenden Bedrohungen unter Kontrolle bringen.

Spielerisch macht der Titel vor allem mit seinen Gravitationsanomalien auf sich aufmerksam. Ganze Straßenzüge kippen um 90 Grad, und Dylan dreht die Schwerkraft aktiv zu seinen Gunsten. So kann er Gegner von der Seite oder von oben angehen. Die Aberrant-Waffe verwandelt sich situationsabhängig in Hammer, Klinge oder Faust. Bekannte Figuren wie Emily Pope und Simon Arish kehren ebenfalls zurück.

Wer das Spiel durchgespielt hat, schaltet den New-Game-Plus-Modus frei. Freigeschaltete Upgrades und Fähigkeiten bleiben erhalten, Bewegungsfähigkeiten müssen jedoch erneut erspielt werden. Bosse nutzen neue Taktiken, und ein vierter Artefakt-Slot öffnet Build-Kombinationen, die im ersten Durchlauf nicht möglich waren. Artefakte sind passive Modifikatoren, die ihr überall in der Welt findet und im sogenannten Gap zu nutzbaren Gegenständen verarbeitet.

Was steckt in der Control Resonant Steelbook Edition

Die Steelbook Edition kostet 69,99 Euro und ist die physische Premium-Option für Sammler. Sie enthält eine exklusive Steelbook-Hülle mit eigenem Artwork, drei Fine-Art-Prints mit Schlüsselszenen aus dem Spiel, einen Key-Art-Poster und eine exklusive Slipcase-Verpackung.

Digitale Extras wie ein Expansion Pass, Artbook oder Soundtrack sind dagegen nicht enthalten. Wer auf diese Inhalte Wert legt, ist mit der Digital Deluxe Edition besser bedient. Beide kosten gleich viel und setzen unterschiedliche Schwerpunkte.

Beachtenswert: Auch mit der Steelbook Edition startet ihr erst am 15. Oktober 2026. Bis dahin vergehen gut drei Wochen, in denen das Risiko, ungewollt mit Spoilern konfrontiert zu werden, real ist.

Wie bewertet die Fachpresse Control Resonant

Die Mehrheit der Tests fällt klar positiv aus. Auf Metacritic landet das Spiel bei 84 Punkten und übertrifft damit bereits den 2019er Vorgänger. IGN und PushSquare vergaben jeweils 8 von 10, VGC sogar 5 von 5. Eurogamer hingegen bewertet es mit 3 von 5 und kritisiert die Erzählung im ersten Spielabschnitt. Auch ein zu breit gefächerter Genre-Fokus wird dort bemängelt.

Einig sind sich die meisten Stimmen beim Gameplay. Die Gravitationsmechanik wird weitgehend gelobt, Vergleiche mit Gravity Rush tauchen dabei mehrfach auf. Das Leveldesign gilt als besonders stark. Wer 20 bis 30 Stunden für die Story einplant, kommt auf ein straffes Paket. Komplettisten brauchen laut übereinstimmenden Angaben rund 50 Stunden.

Differenzierter ist das Bild bei den Rollenspielelementen. IGN hält den RPG-Part für nicht besonders tiefgründig. PushSquare weist darauf hin, dass Kämpfe gegen Ende repetitiv werden können. Der Grundtenor bleibt trotzdem positiv. Fast alle Tester stufen das Spiel als gelungenen Schritt in eine neue Richtung ein.

Warum sorgt der PS5-Early-Access für Kritik in der Community

Seit dem 22. September können PS5-Käufer der Digital Deluxe Edition losspielen. Xbox- und PC-Spieler zahlen denselben Aufpreis, bekommen den Vorabzugang aber nicht. Remedy begründete das mit der PlayStation-Partnerschaft. Die Community-Reaktion fiel deutlich kritischer aus.

Kurz vor dem regulären Launch bat das Studio die Spielerschaft öffentlich um Rücksicht. Keine Story-Spoiler ohne ausdrückliche Warnung sollten in sozialen Medien geteilt werden. Das Spiel lebe von Überraschungen und Wendungen, und Remedy möchte, dass alle das Erlebnis unvoreingenommen erleben können.

Viele empfanden den Appell als widersprüchlich. Wer durch einen gestaffelten Release selbst ein Spoiler-Risiko schafft, kann es kaum per Bitte wieder einfangen. Disc-Käufer haben dabei das größte Nachsehen: Sie warten bis zum 15. Oktober und haben damit die längste Wartezeit aller Käufergruppen.

Fazit: Lohnt sich Control Resonant zum Launch?

Mit 84 Punkten auf Metacritic übertrifft der Titel den Vorgänger aus 2019 klar. Die Mehrheit der Tester zählt ihn zu den stärkeren Spielen dieses Jahres. Wer Eurogamer als Maßstab nimmt, dürfte etwas nüchterner urteilen. Dort schlagen vor allem der wackelige Erzähleinstieg und der breite Genre-Fokus zu Buche. Wer mit Gravity-Rush-artiger Bewegungsfreiheit und starkem Leveldesign etwas anfangen kann, bekommt ein Spiel, das seinen Preis rechtfertigt. Steelbook-Fans warten noch bis zum 15. Oktober.