Videofilmer unter sich: Der Bonner Film- und Videoclub

Videofilmer unter sich: Der Bonner Film- und Videoclub

Das Medium ist heute so selbstverständlich geworden, als hätte es das Filmen schon immer gegeben. Was vor rund 140 Jahren als exklusive Technik begann, prägte in großen Teilen das 20. Jahrhundert und ist heute zu einer alltäglichen Angelegenheit geworden. Heute hat jeder mit seinem Smartphone die Technologie in der Hosentasche, die einst nur Hollywood zur Verfügung stand. Filmen ist aber mehr als nur die Kamera draufhalten.

Es ist ein Hobby und die Lust am bewegten Bild. Das weiß man auch im Bonner Film- und Videoclub, der 1958 gegründet wurde und daher über die Jahrzehnte viele Veränderungen der Technologien mitbekommen hat. Auch heute noch ist der Verein aktiv und bietet Menschen, die selbst gerne zur Kamera greifen, ein Zuhause. Regelmäßig finden Clubabende statt, an denen man gemeinsam die neuesten Werke anschaut und Feedback gibt und erhält. Mehr über den Film- und Videoclub aus Bonn gibt es in diesem Artikel zu erfahren.

Der Bonner Film- und Videoclub

Natürlich ist das Smartphone eine interessante Technologie und es spricht wenig dagegen, damit seine Aufnahmen zu machen. Doch Filmen bietet noch viel mehr Raum für Kreativität und Qualität, als es die vielen Handyvideos des Alltags vermuten lassen. Nicht ohne Grund kann es wie der Kaninchenbau aus Alice im Wunderland sein, sich mit der Technik zu beschäftigen, die alle möglichen Preis- und Qualitätsklassen abdeckt. Wer sich damit näher beschäftigen möchte und Filmen auch als Hobby versteht, der sollte sich mit anderen Menschen darüber austauschen. Und das geht wirklich gut im Bonner Film- und Videoclub, der bereits zu einer Zeit gegründet wurde, als das Farbfernsehen noch in den Kinderschuhen steckte.

Mit dem richtigen Equipment kann das Filmen nicht nur Spaß machen, sondern zu einer kleinen Kunstform werden, an der auch ein fremdes Publikum seinen Spaß haben kann. Ob das nun Videos von Reisen sind, von Veranstaltungen oder Familienfesten. Im Film- und Videoclub gibt es regelmäßige Clubabende, an denen Filme gezeigt und Erfahrungen ausgetauscht werden. Man bespricht ausführlich die eigenen und fremden Werke, zudem redet man über Kameras, Schnittprogramme und Zubehör. Für die Vorführungen und Besprechungen steht sogar ein eigener Clubraum zur Verfügung. Natürlich kann man auch einfach mal unverbindlich als Gast reinschnuppern, bevor man sich dazu entscheidet, selbst Mitglied zu werden.

Die Geschichte des Vereins

Die Geschichte des VereinsDie filmische Welt von heute ist kaum mit jener des Jahres 1958 zu vergleichen. Damals am 4. September wurde der Amateur-Filmkreis Bonn im Weinhaus Jacobs gegründet. 11 Interessierte gründeten den Verein, der bald seinen siebzigsten Geburtstag feiern kann. Technisch hat sich seitdem sehr viel verändert. Heute kann jeder Videos aufnehmen und sogar veröffentlichen.

Im Kern gibt es aber nach wie vor Hobbyfilmer, die tatsächlich am Film als Medium interessiert sind und vielleicht etwas ausdrücken wollen. Im Jahr 1990 wurde der Filmkreis in “Amateuer-Film und Videokreis Bonn” umbenannt und ein Jahr später offiziell ins Vereinsregister eingetragen. Zwei Jahre später wurde dann sogar anlässlich des 35-jährigens Bestehens eine umfangreiche Chronik des Vereins herausgegeben und seit 2002 agiert der Verein unter dem heutigen Namen.

Selbst aktiv werden

Wer mitmachen möchte, kann zu Anfang den Clubabenden auch als Gast beiwohnen. Die finden jeweils am 2. und 4. Donnerstag des Monats statt. Dort werden die Videobeiträge der Mitglieder gezeigt und man kann auch selbst Filme zeigen, um Feedback zu erhalten und darüber zu sprechen. Interessant sind die Gespräche über die Inhalte und die Machart, ebenso aber über die Hard- und Software. Und Mitglieder des Vereins wissen, dass man zu diesem Thema wirklich sehr viel reden kann. Die Filme können auf unterschiedlichen Medien mitgebracht werden. Dazu gehören USB-Sticks, DVDs, Blu-Rays, Mini-DV-Bänder und SD-Karten. Eine Mitgliedschaft kostet 5 Euro pro Monat. Familien- und Fördermitglieder zahlen 2,50 Euro und Schüler, Azubis und Studenten können sogar kostenlos beitreten.

Selbst aktiv werden im Bonner Film- und Videoclub

Vielleicht hat man schon viel Erfahrung mit dem Filmen und Schneiden, vielleicht fängt man gerade erst an oder hat noch nie selbst zur Kamera gegriffen. Der Anfang ist einerseits schwer, andererseits kann man gar nicht so viel falsch machen. Im Verein stehen die Mitglieder mit Rat und Tat zur Seite. Es geht auch nicht darum, sich sofort mit dem teuersten Equipment einzudecken, sondern einfach das zu nutzen, was man hat und sich leisten kann. Das Hobby ist kein Sprint, sodass es auch darum geht, Schritt für Schritt zu lernen und vor allem Spaß bei der Sache zu haben. Zudem gibt es im Internet zahlreiche Quellen und Videos, mit denen man sich über das Filmen informieren kann.

Fazit zum Film- und Videoclub aus Bonn

Fazit zum Film- und Videoclub aus Bonn Filmen ist eine Leidenschaft, die weit darüber hinausgeht, kleine Filmchen für Instagram und andere Social Media Kanäle zu gestalten. Wer mit dem Hobby erst einmal richtig begonnen hat, der weiß, wie viel Zeit es verschlingen und wie viel Freude es im Gegenzug bringen kann. Beim Bonner Film- und Videoclub kennt man sich mit dem Thema aus.

Hier geht es nicht darum, hochprofessionelle Werbe- und Kinofilme zu produzieren, sondern der Leidenschaft einen gemeinsamen Raum zu geben, in dem man sich austauschen kann. Wer also Interesse daran hat, findet alle relevanten Informationen auf der Webseite des Vereins. Regelmäßig finden Clubabende statt, an denen man auch als Gast teilnehmen kann. In Solingen gibt es ebenfalls einen populären Filmclub der viele Mitglieder hat.