Um die Bildungslandschaft im Rhein-Sieg-Kreis nachhaltig zu verbessern, haben sich jetzt 14 Bibliotheken zusammengeschlossen, um als kulturelle Kraftzentren auftreten zu können. Das Netzwerk für Bildung und Kultur will damit Angebote über alle Lebensphasen hinweg schaffen. Das Ziel besteht darin, die Zusammenarbeit der Schulungen, Nachwuchsförderungen und Veranstaltungen zu verbessern und einen Kulturkalender einzurichten. Gleichzeitig konnte die Onleihe 3.0 gestartet werden, mit der Nutzer Zugriff auf mehr als 31.000 digitale Medien haben. Für die Zukunft werden sich Bibliotheken verändern. Sie können nicht mehr nur als reine Wissensspeicher betrachtet werden, sondern werden zu lebendigen Begegnungsorten. Zahlreiche Workshops sorgen an den verschiedenen Standorten für eine große Abwechslung. Weitere Informationen zu dem Netzwerk gibt es in diesem Artikel.
In den letzten Jahren gab es die Entwicklung fast überall: Bibliotheken stehen oft unter Sparzwängen, da sie bei Haushaltslöchern oft zuerst unter Druck geraten. Die Kommunen müssen Sparen und solche Kulturangebote landen oft als erstes auf dem Streichzettel. Noch dazu ist die mediale Konkurrenz in den letzten zwanzig Jahren enorm angestiegen.
In der Folge stand jede Bibliothek für sich selbst, doch genau das soll sich mit dem „Netzwerk für Bildung und Kultur“ ändern. Dazu haben sich 14 Bibliotheken aus dem Rhein-Sieg-Kreis zusammengeschlossen. Gemeinsam wollen sie ein Bündnis bilden, um sich gegenseitig zu unterstützen, ein breiteres Angebot vermitteln zu können und um besser vernetzt zu sein.
Mit dabei sind folgende Bibliotheken:
Gemeinsam will man Kräfte bündeln und bessere Angebote schaffen, die für alle Lebensphasen geeignet sind. Zudem möchte man auch die Zusammenarbeit zwischen der Nachwuchsförderung, Schulungen und Veranstaltungen verbessern. Außerdem soll ein Kulturkalender etabliert werden, der gemeinsam geführt wird. Der kollegiale Austausch soll ebenfalls gefördert werden, um beispielsweise einen Möbeltausch anzuregen oder Erfahrungen über Projekte auszutauschen.
Bibliotheken müssen sich anpassen, wenn sie zukunftsfähig sein wollen. Die Medienlandschaft hat sich in den letzten zwanzig Jahren massiv verändert und auf Basis künstlicher Intelligenz ist mit noch vielen weiteren Änderungen zu rechnen. So wollen sich auch die Bibliotheken im Rhein-Sieg-Kreis in Zukunft mehr als lebendige Begegnungsorte verstehen und nicht nur als reine Speicher von Wissen. Hier sollen Lernorte für Schülergruppen entstehen.

Es gibt zudem Angebote wie das Sprachcafé in Eitorf oder den Robotic-Workshop in Rheinbach. Auch das digitale Angebot muss entsprechend ausgebaut werden. Seit dem 20. April ist die Onleihe 3.0 an den Start gegangen, womit jetzt überall Zugriff auf über 31.000 digitale Medien möglich ist.