Jagd auf Roter Oktober

Jagd auf Roter Oktober„, ein Thriller aus dem Jahr 1990, spielt in eine Zeit globaler Unsicherheit und politischer Intrigen. Regisseur John McTiernan führt das Publikum in die Tiefen des Kalten Krieges, wo Geheimnisse und Spannungen unter der Wasseroberfläche lauern. In diesem packenden Film geht es um das sowjetische Atom-U-Boot „Roter Oktober“ und dessen mysteriöses Verschwinden. Der charismatische Kapitän Marko Ramius, gespielt von Sean Connery, zieht alle Blicke auf sich. Er steht im Mittelpunkt einer gefährlichen Verfolgungsjagd, die das Schicksal der Welt bedrohen könnte.

Jagd auf Roter Oktober [dt./OV]
  • Amazon Prime Video (Video-on-Demand)
  • Sean Connery, Alec Baldwin, Scott Glenn (Schauspieler)
  • John McTiernan (Regisseur) - Robert Garland (Autor) - Mace Neufeld (Produzent)
  • Zielgruppen-Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren

Das Drehbuch, basierend auf Tom Clancys gleichnamigem Roman, webt eine Geschichte voller Täuschung und politischer Ränke. CIA-Analyst Jack Ryan, dargestellt von Alec Baldwin, ist überzeugt, dass Ramius‘ Motive anders sind, als es scheint. Seine Überzeugung führt ihn auf eine riskante Mission, die Wahrheit zu enthüllen. Die Handlung entwickelt sich zu einem Katz-und-Maus-Spiel zwischen den USA und der Sowjetunion. Dabei werden die Zuschauer in eine Welt voller Spannung und unvorhersehbarer Wendungen gezogen.

Drehorte, Regie und Besetzung von „Jagd auf Roter Oktober“

Jagd auf Roter Oktober“ entstand 1990 unter der Regie von John McTiernan. Basierend auf Tom Clancys Bestseller, zeichnet der Film ein spannendes Bild des Kalten Krieges. Sean Connery brilliert als Kapitän Marko Ramius, unterstützt von Alec Baldwin in der Rolle des Dr. Jack Ryan. Weitere Schlüsselfiguren werden von Scott Glenn, Sam Neill und James Earl Jones verkörpert. Joss Ackland, Tim Curry und Peter Firth ergänzen das Ensemble eindrucksvoll. Gedreht wurde der 129-minütige Actionfilm mit einem Budget von 30 Millionen US-Dollar.

Die Produktion überzeugte weltweit und spielte über 200 Millionen US-Dollar ein. Bei der Oscarverleihung 1991 erhielt der Film drei Nominierungen in technischen Kategorien. Letztendlich gewann er den Oscar für den besten Tonschnitt. Sean Connerys Leistung brachte ihm eine BAFTA-Nominierung ein. Basil Poledouris erhielt für seine musikalische Untermalung einen BMI Film & TV Award. Drehorte umfassten unter anderem Port Angeles, Washington und Gewässer vor Los Angeles. Zusätzliche Szenen entstanden an einem U-Boot-Stützpunkt in San Diego.

Handlung vom Film „Jagd auf Roter Oktober“

Im Jahr 1984, auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges, sticht das hochmoderne sowjetische Atom-U-Boot „Roter Oktober“ in See. Unter dem Kommando des respektierten Kapitäns Marko Ramius, verbirgt das U-Boot eine bahnbrechende Technologie, die es fast lautlos durch die Meere gleiten lässt. Diese Entwicklung alarmiert die USA, und CIA-Analyst Jack Ryan wird mit der Untersuchung beauftragt. Währenddessen versucht das amerikanische Atom-U-Boot „USS Dallas“, die „Roter Oktober“ zu verfolgen, verliert jedoch ihre Spur. Eine Krisensitzung der US-Regierung wird einberufen, als ein mysteriöser Brief von Ramius an seine Vorgesetzten die Vermutung aufkommen lässt, er plane einen Alleingang gegen die USA.

Jack Ryan vermutet jedoch, dass Ramius‘ Absichten anders liegen: Er könnte planen, in die USA überzulaufen. Ryan erhält drei Tage Zeit, um seine Theorie zu beweisen. In der Zwischenzeit sorgt ein Sabotageakt an Bord der „Roter Oktober“ dafür, dass ihr geräuschloser Antrieb ausfällt. Ramius, der sowohl die Taktiken der Sowjets als auch das Risiko einer amerikanischen Reaktion kennt, muss mit dem lauten Propellerantrieb fortfahren. Ein sowjetisches Flugzeug entdeckt das U-Boot und greift es an, aber Ramius gelingt es, dem Torpedo auszuweichen und den Angriff abzuwehren.

Die Atomrakete

Der sowjetische Botschafter in Washington informiert die US-Regierung, dass Ramius die USA angreifen will. Die „USS Dallas“ erhält den Befehl, die „Roter Oktober“ zu versenken. Ryan, der unter schwierigen Bedingungen an Bord der „USS Dallas“ gelangt, überzeugt deren Kapitän, Kontakt zur „Roter Oktober“ aufzunehmen. Eine Kommunikation über Lichtsignale und Pings bestätigt Ramius‘ Absichten. Er folgt Ryans Anweisungen und steuert eine bestimmte Position im Laurentischen Graben an. Dort inszeniert der leitende Ingenieur einen Reaktorunfall, um die Evakuierung der Besatzung zu ermöglichen.

Ryan und einige Mitglieder der „USS Dallas“ erreichen die „Roter Oktober“ mit einem Rettungs-U-Boot. Nach anfänglichem Misstrauen übergibt Ramius das U-Boot und bittet um Asyl in den USA. Ein sowjetisches Jagd-U-Boot greift ein, und der unentdeckte Geheimdienstagent an Bord der „Roter Oktober“ tötet Ramius‘ Freund und verletzt Ramius. Ryan erschießt den Agenten und verhindert die Zündung einer Atomrakete. Durch geschickte Manöver werden die sowjetischen Verfolger zerstört. Die „Roter Oktober“ wird versteckt, und Ramius erklärt seine Absichten, einen sowjetischen Erstschlag zu verhindern und in den USA Frieden zu finden.

Filmkritik von „Jagd auf Roter Oktober“

Jagd auf Roter Oktober„, inszeniert von John McTiernan, adaptiert Tom Clancys Roman mit eindrucksvoller Präzision. Der Film, ein Spiegelbild des Kalten Krieges, fängt die Spannung und Paranoia jener Ära gekonnt ein. Alec Baldwin, in der Rolle des Navy-Analysten Jack Ryan, liefert eine glaubwürdige Performance. Seine Darstellung balanciert Intelligenz und Entschlossenheit, während er das Rätsel um das verschwundene U-Boot „Roter Oktober“ löst. Sean Connery, als russischer Kapitän Marko Ramius, verleiht dem Film Starpower und Tiefe. Seine Darstellung des Ramius ist nuanciert, überzeugt sowohl als Autoritätsfigur als auch als Mensch mit komplexen Motiven.

Der Film bietet eine ausgewogene Darstellung der Charaktere auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs. Die russischen Figuren, darunter Tim Curry und Sam Neill, werden mit Respekt und ohne überzogene Klischees porträtiert. Die technischen Aspekte des Film, wie die authentischen U-Boot-Interieurs und die eindrucksvollen Spezialeffekte, tragen zur Atmosphäre bei. Jan de Bonts Kameraarbeit verstärkt die Spannung in den U-Boot-Manövern. „Jagd auf Roter Oktober“ ist somit mehr als ein Thriller; es ist ein kunstvoll inszeniertes Stück Kinogeschichte, das bis zum Schluss fesselt und sowohl visuell als auch narrativ beeindruckt.

Letzte Aktualisierung am 29.02.2024 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API