Die richtige Haarpflege – Was alles dazu gehört

Haarpflege

Die Pflege seiner Haare ist immer wichtig, ganz gleich, ob es sich um eine Lockenmähne handelt oder um eine Kurzhaarschnitt Frisur und gilt für Frauen und Männer gleichermaßen. Damit die Haare langfristig weder trocken noch brüchig werden, gibt es verschiedene Tipps und Tricks, welche wir in diesem Ratgeber für die richtige Haarpflege zusammengefasst haben.

Das Shampoo kann einen Unterschied machen

Mittlerweile gibt es überall eine Auswahl an Shampoos, selbst in Supermärkten findet sich hierfür eine große Auswahl. Allerdings ist nicht jedes Shampoo zu empfehlen, da nicht jedes, die Haare pflegen oder reinigen kann und es gar zu einer langfristigen Schädigung kommen könnte.

 

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Bei einem Shampoo ist es von großer Bedeutung, dass dieses keine Silikone oder Parabene enthält, denn es handelt sich hierbei um künstliche Inhaltsstoffe, welche sich auf der Kopfhaut und der Haaroberfläche ablagern. Dies verhindert, dass Nährstoffe in die Kopfhaut und in das Haarinnere eindringen können. Die Folge ist, dass es zu trockenen Haaren kommt und auch zu Schuppen. In vielen Shampoos finden sich mittlerweile Tenside, diese werden insbesondere bei schnell fettender Kopfhaut empfohlen. Insgesamt sind Tenside zu empfehlen, da sie die Kopfhaut und Haare zuverlässig reinigen. Allerdings sollte es sich um extra milde Tenside handeln, denn in gewöhnlicher Dosierung können diese unter Umständen für Reizungen sorgen.

Einen anderen Kissenbezug wählen

Der richtige Kissenbezug hat Auswirkungen auf die richtige HaarpflegeBambus- vs. Seide Kissenbezug? Tatsächlich ergibt diese Frage Sinn, denn durch einen Kissenbezug aus Bambus ergeben sich diverse Vorteile. Bambus ist gegenüber traditionellen Bezügen aus Baumwolle oder der Kombination aus Baumwolle und Polyester wesentlich „freundlicher“ zu den Haaren und auch zur Haut. Menschen mit trockener und empfindlicher Haut, Allergien und mit welligem, lockigem oder texturiertem Haar profitieren hiervon. Seidenfasern beispielsweise üben nachweislich (besonders im Sommer) eine kühlende Wirkung auf unsere Haut aus, wodurch man im Schlaf auch weniger schwitzt. Durch übermäßiges Schwitzen werden die Haare zumeist schnell fettig, wogegen ein Seidenbezug durchaus Abhilfe schaffen kann.

Nicht zu heiß Duschen

Eine heiße Dusche ist sicherlich angenehm für das Wohlbefinden, aber für die Haare ist eine heiße Dusche ungeeignet. Bei einer hohen Wassertemperatur trocknen die Haare aus und können dadurch spröde werden. Damit die wichtige Schuppenschicht auf den Haaren geschont wird, ist lauwarmes oder kaltes Wasser zu empfehlen.

Haare sind im nassen Zustand empfindlicher

Haare richtig pflegenIm nassen (respektive auch feuchten) Zustand sind Haare empfindlicher und können leichter brechen, daher sollte nach dem Duschen das Haar nicht trocken gerubbelt werden. Es ist weitaus empfehlenswerter, wenn das Haar lediglich mit einem weichen Handtuch abgetupft wird.

Bei nassen Haaren öffnet sich die Haarstruktur, dadurch quillt die Schuppenschicht auf und macht das Haar angreifbar, wobei diese unter einer falschen Behandlung auch leichter abbrechen. Bei Haaren im feuchten Zustand gilt es, diese trocken zu kämmen und das Haarstyling mit Glätteisen und Lockenstab ausschließlich mit einem Hitzeschutz auszuführen.

Richtig föhnen für gesundes Haar

Bei einem zu heißen Föhnen verhält es sich ähnlich wie bei einer heißen Dusche, denn hier wird die Haarstruktur angegriffen. Die Haare sollten im Idealfall für eine Viertelstunde luftgetrocknet werden, denn dann schließt sich die äußere Schuppenschicht und die Haare sind dadurch nicht mehr angreifbar.

 

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Anschließend sollte der Föhn (auf niedrigster Stufe) und einer hohen Gebläsestufe eingestellt werden, wobei der Föhn etwa 20 Zentimeter vom Kopf entfernt gehalten werden sollte. Eine Ausnahme gibt es bei feinen Haaren, diese sollten keiner hohen Stufe ausgesetzt werden, da es sonst zu Verknotungen kommen kann.

Spitzen regelmäßigen schneiden

Das Spitzen schneiden ist unbeliebt, denn immerhin soll das Haar wachsen. Allerdings ist dies einer der Tipps, welcher für ein gesundes Haarwachstum nötig ist. Alle zehn Wochen sollten die Spitzen um ein bis zwei Zentimeter gekürzt werden, denn dadurch wird Spliss entfernt und die Haare bleiben gesund.

Für die richtige Haarpflege sorgen

Auf dem Markt finden sich für die Haarpflege erneut zahlreiche Produkte, welche auch seinen Zweck erfüllen. Selbstverständlich lässt sich dies auch mit einem „Wellnesstag zu Hause“ verbinden:

  • Haarkur: Eine Haarkur dringt in das Haar ein und sorgt für die nötige Feuchtigkeit – dieser Vorgang sollte alle zwei Wochen erfolgen (nach einer Haarwäsche).
  • Haarserum: Diese Intensivpflege für die Haare ist für feuchte und trockene Kopfhaut geeignet und muss einmassiert werden. Die Inhaltsstoffe schützen die Haarstruktur und sorgen für Feuchtigkeit – daraus ergibt sich eine gesunde Kopfhaut.
  • Conditioner und Spülung: Diese Pflegeprodukte werden nach den Shampoos am häufigsten gekauft. Sie steigern die Kämmbarkeit, erhöhen die Geschmeidigkeit und verhindern Verfilzen.

2-in-1-Produkte sind hingegen aber nicht zu empfehlen. Diese Kombinationen gibt es insbesondere mit Shampoo und Conditioner. Beide Produkte erfüllen jedoch andere Aufgaben und behindern sich gegenseitig „in der Arbeit“. Einzelprodukte gilt es immer zu bevorzugen, damit ein hervorragendes Ergebnis resultieren kann.

Extra Pflege für Sommer und Winter

Im Sommer und Winter sind die Haare gleichermaßen strapaziert. Im Sommer ist es das Salzwasser beim Strandurlaub oder eine intensive Sonneneinstrahlung und im Winter ist es wiederum die trockene Heizungsluft. Beide Situationen sind für das Haar nicht optimal und führen zu diversen Problemen.

Haarpflege im Sommer und Winter

Angewendet werden können in diesem Fall Pflegeprodukte mit einem UV-Schutz und spezielle Haarkuren. Insbesondere der UV-Schutz wird häufig vernachlässigt, aber dieser ist ausschlaggebend dafür, dass die Haare nicht austrocknen. Die UV-Strahlung ist einer der Faktoren, weshalb die Haarstruktur bei vielen Menschen geschädigt ist. Dies gilt auch gleichermaßen für Menschen mit einem Kurzhaarschnitt.