Europa – Ein Kontinent als Beute

Der Film „Europa – Ein Kontinent als Beute“ ist eine Dokumentation aus dem Jahr 2016 und erzählt von der Finanzkrise 2007. Diese war nämlich der Grund dafür, dass Europa durch die Arbeit der EU immer mehr gespalten wurde und dabei hätte der Zusammenhalt eigentlich stärker werden sollen. So kam es zu dem Protektionismus und es entstand aus der Krise ein Fremdenhass, der letztendlich zum Nationalismus führte. Soziale Ungerechtigkeit und ein Klassenkampf stehen an der Tagesordnung. Die Dokumentation zeigt die Misere der Rechtspopulation und des Brexits.

Europa - Ein Kontinent als Beute
  • Europa Ein Kontinent als Beute
  • PHYSICAL_MOVIE
  • Salzgeber s
  • De Masi, Fabio, Müller, Dirk, Ganser, Daniele (Schauspieler)
  • Schuch, Christoph (Regisseur)

Drehorte, Regie und Besetzung von „Europa – Ein Kontinent als Beute“

Europa – Ein Kontinent als Beute“ wurde unter der Regie von Reiner Krausz und Christoph Schuch gedreht. Für den tollen Soundtrack haben Oliver August und Marcel Daemgen gesorgt. Das Gesicht der Frankfurter Börse ist der berühmte Dirk Müller, den man sonst auch „Mister Dax“ nennt. Er war nämlich als Bankkaufmann und Rentenhändler tätig und war sogar seit 1998 als Kursmakler tätig. Dieser kennt sich also bestens mit der Wirtschaftskrise aus. Produziert wurde der Film in Deutschland von Christoph Schuch, sodass die Originalsprache Deutsch ist. Christoph Schuch war auch als Kameramann während der Drehzeiten tätig.

Die Besetzung bestand aus sechs Darstellern, wovon Fabio De Masi, Daniele Ganser und Dirk Müller die Hauptrollen gespielt haben. Weitere wichtige Nebenrollen wurden übernommen von Teresa Galindo, Paula Gil und Miguel Angel Ferris. Insgesamt geht der Film 78 Minuten und hat eine Altersfreigabe ab sechs Jahren.

Handlung vom Film „Europa – Ein Kontinent als Beute“

Schon mehrere Jahrzehnte wird von wachsendem Wohlstand und Frieden in Europa gesprochen. Es gibt zum Beispiel einen starken Zusammenhalt zwischen Zypern und Finnland, doch seit 2008 hat sich einfach alles verändert, woran sich die meisten Europäer gewöhnt kamen. Im Jahr 2008 kommt es nämlich zu der Finanzkrise und das europäische Projekt der EU wird immer teurer. Heute ist es soweit, dass man auf das Kontinent Europa kaum noch stolz sein kann. Dabei hatte Europa seinen tiefsten Sturz im Zweiten Weltkrieg.Mittlerweile gibt es korrupte Eliten, global agierende Konzerne und Banken, sowie auch neoliberale Wirtschaftskonzepte, die alles zerstören, wofür die EU jahrelang gekämpft hat.

Sozialstandards und Arbeitsrechte gibt es kaum noch. Dafür findet man in Europa immer mehr Klassenkämpfe, Völkerhass, Rassismus und Nationalismus. Das ist auch der Grund dafür, warum sich immer mehr Menschen den Rechtspopulisten anschließen, weil sie sich dort in Sicherheit gewogen fühlen. Richtig schlimm wurde es, als Donald Trump zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt wurde. Diese Dokumentation stellt wichtige Fragen, um die Zuschauer zum Nachdenken anzuregen. Wie konnte es überhaupt zu dieser kulturellen, wirtschaftlichen, moralischen und politischen Krise in Europa kommen? Warum hat niemand etwas dagegen unternommen. Die wichtigste Frage, die man sich hier stellen muss, ist, ob es überhaupt einen Weg aus dieser Krise noch gibt. Kann man die Menschen noch dazu überreden, solidarisch und fair zu handeln, nachdem ihr Vertrauen missbraucht wurde? Können die Leute noch in Frieden zusammenleben?

Auf den Spuren der Krise

Die Filmemacher Reiner Krausz und Christoph Schuch wollen all diese Fragen beantworten. Sie gehen hier der politischen Ursache der Krise auf die Spur und reisen dafür durch ganz Europa. Die wichtigsten Krisenländer sind dabei Spanien und Portugal. Sie reisen auch nach Brüssel ins Europäische Parlament und wollen auch die Bankmetropole in Frankfurt besuchen, sowie auch die neutrale Schweiz, die sich nirgendwo einmischen möchte.

Fabio de Masi ist ein linker Europa Politiker und dieser erzählt über seine Sichtweise auf die Dinge. Dirk Müller, der ein Wirtschaftsmann ist und der Historiker namens Daniele Ganser kommen hier auch zu Wort und dürfen sich über das Thema äußern. Natürlich machen auch Politik Aktivistinnen mit, wie zum Beispiel Miguel Angel Ferris, Teresa Galindo und Paula Gil. Sie erzählen in der Dokumentation von den ungleichen Chancen, von Hoffnung und von dem Kampf um bessere Alternativen. Allesamt machen nur Experten mit, die ihre Perspektive den Zuschauern zeigen sollen.

Die Dokumentation zeigt also die nahe Zerstörung des Zusammengehörigkeitsgefühls von Europa, das scheinbar bisher nur von Geld gehalten werden konnte.

Filmkritik von „Europa – Ein Kontinent als Beute“

Zusammengefasst wird in der Dokumentation „Europa – Ein Kontinent als Beute“ veranschaulicht, wie sich Europa in einer jahrelangen Krise befindet und, dass die Dominanz des internationalen Kapitals vorherrscht.

„Dieser Film konfrontiert unangenehm mit der Wahrheit. Zuschauer sollten sich nicht vor der Realität verschließen. Allgemein bekannt ist, dass Europas aktueller Zustand problematisch ist. Doch die Konsequenzen, die der Film detailreich und oft beunruhigend darstellt, bleiben vielen verborgen. In Valencia erreicht das Bild Europas einen eindrucksvollen Höhepunkt: Ein künstlicher See und Menschen, die in Plastikblasen schwimmen, symbolisieren die Situation. Der Film zieht das Fazit, dass sich die Menschheit in einem Hamsterrad befindet, ohne Fortschritte und Hoffnung auf Besserung. Selbst weitere Anstrengungen wirken zwecklos, da sich ohne ein Wunder nichts verändern lässt.“

Einen Preis hat „Europa – Ein Kontinent als Beute“ nicht gewonnen, doch verdient haben es die Filmemacher auf jeden Fall, da die Dokumentation aufrüttelnd, ehrlich und intensiv ist.

Letzte Aktualisierung am 27.05.2024 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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