Catch Me If You Can

Catch Me If You Can“ ist eine amerikanische Gaunerkomödie und stammt aus dem Jahre 2002. Die Filmbiografie basiert auf Begebenheiten aus dem Leben von Frank Abagnale. Zusätzlich unterstützt ein Roman von Stan Redding die Geschichte. „Catch Me If You Can“ nutzte ein Budget von 52 Millionen US-Dollar und spielte fast 352 Millionen Dollar ein. In „Die Simpsons“ (Staffel 15, Episode 18) wird auf den Film angespielt und seit dem 11. März 2011 gibt es eine Musicalfassung im Neil Simon Theatre am Broadway. Am 24. Oktober 2013 fand die europäische Uraufführung in Wien statt.

Catch Me If You Can[dt./OV]
  • Amazon Prime Video (Video-on-Demand)
  • Christopher Walken, Amy Adams, James Brolin (Schauspieler)
  • Steven Spielberg (Regisseur)
  • Zielgruppen-Bewertung: Freigegeben ab 6 Jahren

Frank wächst nach der Scheidung seiner Eltern beim Vater auf. Von ihm lernt er, falls man zu Geld kommen möchte, ist das Auftreten wichtig. Nachdem sein Vater seine Existenz verliert, muss Frank auf eigenen Füßen stehen. Schnell greift er nach Tricks und Gaunereien, um sich seinen Luxus zu finanzieren. So wird er innerhalb kürzester Zeit reich, bis …!

Drehorte, Regie und Besetzung von „Catch Me If You Can“

Regisseur Steven Spielberg erschuf eine tolle Filmbiografie über eine Länge von 135 Minuten Laufzeit in „Catch Me If You Can„. Für die Geschichte leiht der Autor Jeff Nathanson uns seine Fähigkeiten und Frank Abagnale selbst ist an der Entstehung der Handlung mitbeteiligt. Er spielt in einer kurzen Szene sogar selbst mit, denn Frank verkörpert den französischen Polizisten, der die Festnahme vornimmt. Wie sie oft bei Arbeiten von Spielberg führt Janusz Kamiński die Kamera und Michael Kahn schneidet die Szenen zum Film, der eine Altersfreigabe ab dem 6. Lebensjahr erreicht.

Bereits 1961 erschien ein Film mit Tony Curtis, der einen sehr deckungsnahen Plot enthält. Im neuen Film ist John Williams für die Musik zuständig. Leonardo DiCaprio zeigt sich in der Hauptrolle des Frank Abagnale, jr. und Tom Hanks als Carl Hanratty. Durch Christopher Walken wird der ältere Frank zum Leben erweckt. Nathalie Baye spielt Paula Abagnale und Martin Sheen verkörpert Roger Strong. Weitere Nebenrollen gingen an: Amy Adams, James Brolin, Brian Howe, Frank John Hughes, Elizabeth Banks, Steve Eastin, Chris Ellis, Jennifer Garner und Ellen Pompeo.

Handlung vom Film „Catch Me If You Can“

1960er Jahre: Vater Abagnale ist ein erfolgloser Kleinunternehmer. Sein Sohn Frank lernt bei seinem Vater, wie man mit Menschen sprechen muss, um sie zu gewinnen. Nach ein paar Jahren lassen die Eltern sich scheiden und Frank wächst beim Vater auf. Doch sein Unternehmen geht schnell pleite. Mit 16 Jahren hat Frank die Nase gestrichen voll und setzt sich nach New York ab. Anfänglich nutzt er primitive gefälschte Schecks, um an Geld zu kommen. Doch diese Betrügereien fallen schnell auf. Im Laufer der Zeit lernt Frank diese gut zu fälschen. Dabei nutzt er Banken, die weit entfernt sind. Da es einige Zeit dauert bis die Post diese Schecks zur Bank bringt, kann er die Zeit nutzen und zahlreiche Schecks einlösen.

Später gibt Frank sich als -Am-Copilot aus. Damit fliegt er Tausende von Meilen kostenlos als Deadhead mit und die gefälschten Gehaltsschecks finanzieren sein ausschweifendes Leben. Kurz darauf heftet sich aber der FBI-Ermittler Hanratty an seine Fersen. Etwas später lernt Frank die Krankenschwester Brenda kennen. Die Liebe motiviert ihn sich in dem Krankenhaus als Oberarzt zu bewerben. Trotz angeblicher Überqualifikation bekommt er die Stelle. Mithilfe von Arztserien erlernt Frank die Fachsprache und erweckt den Eindruck, tatsächlich Mediziner zu sein.

Außergewöhnliche Strafe

Eines Tages hält er um die Brendas Hand an und um den Vater zu imponieren, erzählt Frank: Er hat zusätzlich eine Juristen-Ausbildung absolviert, sogar in Berkeley wie ihr Vater. Bald arbeitet er als Rechtsanwalt. Ein weiteres Mal helfen ihm die TV-Serien zur perfekten, juristischen Fachsprache. Auf der Verlobungsfeier taucht das FBI auf. Hoffnungsvoll gesteht er Brenda alles, aber die verrät ihn, worauf er flieht. Mittlerweile liegt aufgrund der gefälschten Schecks ein Schaden von über vier Millionen Dollar vor.

Durch Zufall trifft Hanratty am Weihnachtsabend 1969, in einer Lagerhalle, auf Frank. Die französische Polizei nimmt ihn in Gewahrsam, doch Hanratty löst ihn aus. Auf dem Rückweg in die USA erfährt er von dem Unfall und das sein Vater dabei gestorben ist. Ein weiteres Mal entkommt Frank und macht sich auf den Weg zu seiner Mutter.

Hanratty lässt ihn aber nicht lange auf freiem Fuss. Später verurteilt das Gericht Frank zu zwölf Jahren Gefängnis. Doch, weil sein Expertenwissen im Bereich der Scheck-Fälschung gefragt ist, erhält er ein Angebot. Frank kann seine Strafe in Freiheit verbüßen, wenn er im Betrugsdezernat des FBI mithilft. Frank denkt nicht lange nach und nimmt das Angebot an. Schnell wird er der Leiter der Abteilung und Hanratty ist sein Freund.

Filmkritik von „Catch Me If You Can“

Catch Me If You Can“ beruht auf dem 1980 veröffentlichten gleichnamigen Roman von Frank W. Abagnale jr. und Stan Redding. Die unglaubliche Geschichte soll in ihren Grundzügen authentisch sein. Jedenfalls hat es den jugendlichen Trickbetrüger Frank Abagnale in den Sechzigerjahren wirklich gegeben, und es stimmt auch, dass er nach seiner Gaunerkarriere und Verurteilung als gesuchter Spezialist gut verdiente. Steven Spielberg, der den Film zunächst nur produzieren wollte und am Ende doch selbst Regie führte, hat daraus eine unterhaltsame Gaunerkomödie gemacht, bei der es leicht fällt, sich mit dem frechen, charmanten und cleveren Hochstapler zu identifizieren. Zwei Szenen halte ich für besonders gut gelungen: (1) Frank entgeht der Verhaftung im Hotelzimmer, indem er sich gegenüber dem verblüfften FBI-Agenten als Kollege vom Secret Service ausgibt. (2) Frank gelingt es, in einer Gruppe von attraktiven jungen Damen in Stewardessen-Uniformen an hundert FBI-Agenten vorbei unbemerkt durch ein Flughafen-Terminal zu kommen.

Besonders originell ist übrigens auch der Zeichentrick-Vorspann. „Catch Me If You Can“ ist großes Hollywood-Starkino reinster Prägung. Durch das homogene Zusammenwirken der versammelten Starpower tritt genau das ein, was viele vorher bereits befürchtet hatten. Während Scorseses schwermütiges 100-Millionen-Dollar-Epos „Gangs Of New York“ an der Kinokasse hinter den Erwartungen zurück bleibt, ist der hochgradig unterhaltende, aber im Grunde anspruchsfreie „Catch Me If YOu Can“ für DiCaprio der Blockbuster geworden, der „Gangs Of New York“ sein sollte. Das ist aber auch egal. Denn mit diesem Film hat der 28-Jährige seinen Superstar-Status dank einer superben Leistung untermauert – am Ende wird der Film in den USA um die 165 Millionen Dollar einspielen. Das wissen auch die ganz Großen in Hollywood. DiCaprios nächste Projekte sprechen für sich: „Alexander der Große“ (von Baz Luhrmann), „The Good Shepherd“ (von Robert DeNiro) und „The Aviator“ (von Martin Scorsese).

Letzte Aktualisierung am 25.04.2024 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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